Verlagsvorschau

Mit einer Verlagsvorschau dürfen wir an dieser Stelle Ausblicke auf spannende Stoffe mit Ihnen teilen, an denen wir mit viel Herzblut arbeiten:

1. Quartal 2022

Tom Hohfeld „Komorebi“: Schneller. Mehr. Höher. Mehr. Weiter. Mehr. In einer beschleunigten Gesellschaft stolpert das erzählende Ich im rasenden Stillstand über sich selbst. Ausbruchwillig entreißt es sich dem städtischen Grau und beginnt sich wieder mit jedem Wandersschritt all dem Phantastischen der Natur anzuverwandeln.

52 lyrische Meditationen, wie sich jemand durch Innehalten endlich wieder zu bewegen entdeckt. Denn so wie (und ob) wir gehen, so (er)geht es uns.

3. Quartal 2022

Alexander Pfeiffer „Mitternachtssymphonie“: Die Nacht ist die Heimat der Heimatlosen. Sie ist der große Gleichmacher, der alles wegwischt, was am Tag zählt. Die Nacht trotzt den Ordnungsprinzipien von Erwerb und Produktion, sie setzt die Regeln, nach denen unsere Welt funktioniert, für ein paar wenige Stunden außer Kraft. Sie ist der gemeinsame Handlungszeitpunkt dieser 15 Geschichten, die die dunkle Schnittmenge aus Einsamkeit, Erotik und Kreativität erforschen.

Dr. Katherina Heinrichs und Prof. Dr. Jörg Vögele „Sein oder Nichtsein – Suizid in Wissenschaft und Kunst“: Mit der Anthologie „Sein oder Nichtsein – Suizid in Wissenschaft und Kunst“, deren Veröffentlichung am Welttag der Suizidprävention im Rahmen dieser Veranstaltung gefeiert wird, möchten wir einen Versuch unternehmen, das Thema „Suizid“ sowohl von wissenschaftlicher Seite als auch aus künstlerischer Sicht zu beleuchten. Fachleute verschiedener Disziplinen treffen in diesem Buch auf Kunstschaffende und Betroffene – eine Vielzahl von Blickwinkeln auf ein vielseitiges und hochkomplexes Phänomen.

4. Quartal 2022

Sebastian Garthoff „Exit: Budapest“: „Exit Budapest“ ist ein Thriller, in dem sich der Rausch der ersten Jahre des Protagonisten in dieser Stadt in einen Abgrund verwandelt. Seine einstige Traumstadt wird mit drohender beruflicher Pleite und Beziehungsende zu einer Albtraumstadt, in der er unter Panikattacken versucht, seine einzige, spurlos verschwundene Vertraute wieder aufzuspüren. „Exit: Budapest“ bricht mit dem Gut-Böse-Schema. Die ProtagonistInnen sind durch ihr jeweiliges Handeln gleichermaßen Opfer wie Täter.

Bis zur letztendlichen Veröffentlichung eines Buches sind immer noch Änderungen in Inhalt, Titel und Erscheinungsdatum möglich. Wir bitten Sie, dies zu berücksichtigen, gern an unserer Arbeit dranzubleiben und wünschen Ihnen fesselnde Lesemomente.

Bildnachweise: Dennis Lohann, Felix Ostermann, Hilberg Heinrichs, Max Helbig
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Veranstaltungsvorschau

Im Bild: Pia Lüddecke & Ernest.

Veranstaltungsvorschau

Bochum | Kulturrat:

21. 01. 2022 | „Krimi trifft Satire“ mit Klaus & Peter Märkert

Gera | Stadtbibliothek:

21. 04. 2021 | 19.00 Uhr | Ulrike Serowy liest aus „Wölfe vor der Stadt“

Kiel | TSV Schilksee von 1947 e. V. Vereinsheim:

14. 02. 2021 | 19.00 Uhr | Lesung mit Arne Ulbricht

Leipzig | Neue Messe, Kunstgalerie Raum 16* & VEID e. V.**:

17. – 20. 03. 2022 | Leipziger Buchmesse

*18. 03. 2022 | 19.00 Uhr | „Literarischer Salon“ zur Leipziger Buchmesse

**10. 09. 2022 | 18.30 Uhr | Book Release & Lesung „Sein oder Nichtsein“

Solingen | Theater- & Konzerthaus:

07. 05. 2022 | Fabula Est

Änderungen vorbehalten.
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Herzlich willkommen: Alexander Pfeiffer

Wir begrüßen als Neuzugang den Wiesbadener Schriftsteller, Literaturveranstalter und Moderator Alexander Pfeiffer in unseren Reihen. Alexander Pfeiffer blickt auf zahlreiche Veröffentlichungen zurück, ist Träger des Friedrich-Glauser-Preises und ist unter anderem Mitglied im Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) sowie des PEN-Zentrums Deutschland. Als Literaturveranstalter ist er zudem hochengagiert in Sachen Kulturförderung.

Wir freuen uns auf seinen im 3. Quartal 2022 erscheinenden Erzählband „Mitternachtssymphonie“ – 15 Geschichten, die die dunkle Schnittmenge aus Einsamkeit, Erotik und Kreativität erforschen – und sagen: Herzlich willkommen!

Bildnachweis: Felix Ostermann
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Schöne Weihnachten und einen geruhsamen Jahreswechsel!

Liebe Bücherfreunde und Leserinnen,

wir bedanken uns an dieser Stelle von Herzen für die zahlreichen Neukunden unter Euch, für die Stammkunden, die immer wieder die ein oder andere Perle bei uns finden und bestellen, für die gute Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern, für die Weiterempfehlungen, für die schönen gemeinsamen Momente in diesem vergangenen Jahr wie auch für die vielversprechenden Aussichten auf das neue Verlagsjahr 2022.

Das Jahr 2021 ist müde und wir sind es auch; wenngleich sich eine gewisse Rastlosigkeit unsererseits nicht leugnen lässt, werden wir bis in den Januar hinein eine recht ruhige Zeit verbringen. Genug vorgearbeitet haben wir.

Wir wünschen Euch eine besinnliche Weihnachtszeit, ein Fest inniger Momente und der Stille, und wir wünschen einen geruhsamen Jahresausklang sowie einen energievollen Start ins neue Jahr!

Aufgelaufene und kommende Neuigkeiten gibts unsererseits dann wieder im ersten Newsletter des neuen Jahres. Wer zwischenzeitlich auf dem Laufenden bleiben möchte, findet am Ende dieses Newsletter unsere Social Media-Buttons zum Folgen. Wir freuen uns auf Euch! Und bitte bleibt gesund.

Herzliche Grüße,

Tristan Rosenkranz und Peter Peukert
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Herzlich willkommen: Evgenia Karp (Koi)

Wir freuen uns über die künstlerische Handschrift der Wiener Künstlerin Evgenia Karp (Koi), die ab Frühjahr 2022 den Buchumschlag des Lyrik- & Prosabandes „Komorebi“ von Tom Hohlfeld schmücken wird. „Zarte Tuschelinien zwischen Schrift und Bild, Aquarell und Tinte verbinden sich in den Werken von Koi (Evgenia Karp) zu Formen, Texten und Naturmotiven mit ganz viel Gefühl“, lässt sich ihrer künstlerischen Vita entnehmen. Und so nimmt es kaum wunder, dass sie auch bei dieser Arbeit den Buchinhalt erspürt und auf eine ganz besondere Weise auf den Umschlag überträgt.

Wir freuen uns über diese Zusammenarbeit und heißen Evgenia herzlich willkommen!

Bildnachweis: Ewa Podgórska
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Herzlich willkommen: Sebastian Garthoff

Mit Sebastian Garthoff begrüßen wir einen Journalist und Autor, den vieles mit der ungarischen Hauptstadt Budapest verbindet – einer Stadt, die nicht zuletzt seine Leidenschaft Schreiben und seinen journalistischen Weg maßgeblich begründete. Garthoff veröffentlicht bei uns im 2. Quartal 2022 mit „Exit: Budapest“ einen Thriller, in dem sich der Rausch der ersten Jahre in dieser Stadt in einen Abgrund verwandelt. Die Traumstadt des Protagonisten wird mit der drohenden Pleite seiner Redaktion und dem Ende seiner Beziehung zu einer Albtraumstadt, in der er – von Panikattacken und Angstzuständen geplagt – versucht, seine einzige, spurlos verschwundene Vertraute wieder aufzuspüren.

Wir freuen uns auf diesen packenden Stoff und heißen Sebastian Garthoff herzlich willkommen!

Bildnachweis: Max Helbig
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Buch Wien & Buch Berlin: ein kleiner Rückblick

Mit Blick auf die letzten Wochen schauen wir auf eine ereignisreiche Zeit zurück. Gleich zwei Buchmessen gaben sich die Klinke in die Hand: mit der „Buch Wien“ das wichtigste Ereignis für den österreichischen Buchmarkt, mit der „Buch Berlin“ eine familiäre Buchmesse im Herzen Berlins. Beide Buchmessen sahen sich mit den Herausforderungen Corona-bedingter Einschränkungen konfrontiert und können dennoch auf gute Besucherzahlen zurückblicken.

Die „Buch Wien“, auf eine große Messehalle konzentriert, wurde von 41.000 BesucherInnen aufgesucht, die sich für das umfangreiche Angebot ebenso interessierten wie für Lesungen und Diskussionsrunden aus dem prall gefüllten Terminkalender. Bereits am Mittwochabend, dem 10. 11., eröffnet, konnten die BesucherInnen mehr als vier Tage stöbern, ins Gespräch kommen, neue Verlage, AutorInnen und Buchtitel entdecken, sich im Gewimmel treiben lassen, Veranstaltungen folgen. Nicht wenige nutzten die Messevielfalt mehrere Tage. Svea Kerling las am 11. 11. auf der ORF/Radio Wien-Bühne aus ihrem Erzählband „Sinistre Anekdoten“ und wurde von M. Kruppe begrüßt, vorgestellt und moderiert.

Die wesentlich kleinere „Buch Berlin“, die trotz der in das Messewochenende fallenden neuerlichen Corona-bedingten Veranstaltungsbeschränkungen 1.650 BesucherInnen verzeichnete, fand mit der Berliner Arena in industriellem Charme statt und war zu einem Gutteil von Fantastikverlagen und deren Publikum dominiert.

Auch hier bot sich uns die Möglichkeit einer Lesung: Benjamin Schmidt stellte dem Publikum seinen neuen Roman „Mein Mann von unter der Brücke“ vor, ebenfalls moderiert von M. Kruppe. Sehr erfreulich war das große Interesse an unserem Verlagsstand auf der „Buch Berlin“, der im Rahmen des „Literarischen Reiseführers“ von einer großen Besuchergruppe aufgesucht wurde, die den Ausführungen M. Kruppes und Benjamin Schmidts zu Verlagsgeschichte, Genres und Schmidts neuem Roman folgten.

Was insbesondere auf der „Buch Wien“ überdeutlich wurde, war, dass unsere Covergestaltungen und Buchtitel oftmals geradezu als Stopper wirkten, was unweigerlich eine Vielzahl von Fragen, spannenden Gesprächen und Empfehlungen nach sich zog. Auf beiden Buchmessen hatten wir als kleines Verlagsteam eine aufregende, gute Zeit mit vielen Gesprächen, einerseits mit „Booknerds“ und folglich neuen VerlagsfreundInnen, andererseits mit anderen VerlegerInnen.

Wir kommen sehr gerne wieder und bedanken uns aufs Herzlichste! Unserer besonderer Dank gilt der Thüringer Aufbaubank, die für die Förderung der Messeteilnahme an der „Buch Wien“ verantwortlich zeichnete.

Kleiner Wermutstropfen: Auch dieses Jahr fielen die „Thüringer Buchtage“ Anfang Dezember in Erfurt einer Corona-bedingten Absage zum Opfer, womit auch die Messelesung von Ulrike Serowy aus ihrem in Bälde erscheinenden Roman „Wölfe vor der Stadt“ betroffen war.
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Neu auf YouTube: 5 Jahre Edition Outbird – Betrachtungen und Ausblicke

Im aktuellen Literarischen Salon auf unserem YouTube-Kanal spricht mit M. Kruppe mit Gründer und Verleger Tristan Rosenkranz über die Edition Outbird: Wie fühlt sich gute Literatur an? Kann man Leidenschaft in Energie umwandeln? Wieviele Momente passen in fünf Jahre Verlagsarbeit? Wie wichtig sind Kollektivgedanke und Kooperationen? Wo liegen die Wurzeln der Edition Outbird? Was macht ihre Philosophie aus? Was hat das alles mit einem Therapeutischen Stuhlkreis zu tun? Und manches mehr…

Wir bedanken uns herzlich beim Alte Papierfabrik Greiz e. V. für Location, Technik und Support und bei jeder/m neuen KanalabonnentIn.
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Neuer Podcast: Radio Darkfire zur Veröffentlichung der 1. Edition Outbird-Compilation „Fenster zur Nacht“

Anlässlich der Veröffentlichung der 1. Edition Outbird-Compilation „Fenster zur Nacht“, dessen Erlöse der Stiftung Deutsche Krebshilfe zugute kommen, strahlte der Internetradiosender „Radio Darkfire“ am 04. 09. 2021 Interview und Werkschau mit einigen spannenden Anspielern der beinhalteten Stücke aus. Im Gespräch geht es neben der Entstehung der Edition Outbird insbesondere um die Initiation und Verwirklichung des Samplers (sowie um beteiligte KünstlerInnen), der in seiner Vielfalt einen Bogen zwischen gelesenen und vertonten Stücken, Soundlandschaften, Industrialparts und Songs spannt, aber auch um den „Literarischen Salon“ am 02. 10. 2021 im Leipziger „Noels Ballroom“. Zur Aufzeichnung der Sendung geht es hier entlang, „Fenster zur Nacht“ kann im Verlagsshop unter diesem Link bestellt werden.
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5 Jahre Edition Outbird: „Fenster zur Nacht“ – erste Edition Outbird-Compilation erschienen

Lange lag dieses Projekt in der Schublade, bevor es Konturen annahm und letztlich in fruchtbarer Kooperation mit Symeon von Radio Darkfire und dem Autoren, Grafiker und Musiker Benjamin Schmidt das Licht der Welt erblickte. „Fenster zur Nacht“ heißt dieses auf 100 Exemplare limitierte Klangarchiv, dessen Erlöse ebenfalls der Stiftung Deutsche Krebshilfe zugehen werden.

14 Stücke aus dem direkten künstlerischen Umfeld der Edition Outbird bilden einen Spannungsbogen: trockener Humor, wispernde Lyrik, mysteriöses Hörspiel, emotionaler Dancefloor, aber auch sensibles Songwriting, verspielter Elektropop und düsterer, treibender Industrialsound von und mit Holger Muchs Musikprojekt Kelpy, Sergejewitsch meets Hähle, M.Kruppe, Licht.front, Ana Bogner, Pia Lüddecke, Krahn Murr, Klaus Märkert, Projekt Fieberherz und einigen mehr.

Die Compilation wird ausschließlich zum Literarischen Salon am 02. 10. 2021 in Leipzig sowie unter diesem Link in unserem Verlagsshop erhältlich sein. Zur Hörprobe geht es hier entlang. Ein alles andere als alltägliches Geschenk, wie wir meinen.
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