Neu auf YouTube: 5 Jahre Edition Outbird – Betrachtungen und Ausblicke

Im aktuellen Literarischen Salon auf unserem YouTube-Kanal spricht mit M. Kruppe mit Gründer und Verleger Tristan Rosenkranz über die Edition Outbird: Wie fühlt sich gute Literatur an? Kann man Leidenschaft in Energie umwandeln? Wieviele Momente passen in fünf Jahre Verlagsarbeit? Wie wichtig sind Kollektivgedanke und Kooperationen? Wo liegen die Wurzeln der Edition Outbird? Was macht ihre Philosophie aus? Was hat das alles mit einem Therapeutischen Stuhlkreis zu tun? Und manches mehr…

Wir bedanken uns herzlich beim Alte Papierfabrik Greiz e. V. für Location, Technik und Support und bei jeder/m neuen KanalabonnentIn.
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Neuer Podcast: Radio Darkfire zur Veröffentlichung der 1. Edition Outbird-Compilation „Fenster zur Nacht“

Anlässlich der Veröffentlichung der 1. Edition Outbird-Compilation „Fenster zur Nacht“, dessen Erlöse der Stiftung Deutsche Krebshilfe zugute kommen, strahlte der Internetradiosender „Radio Darkfire“ am 04. 09. 2021 Interview und Werkschau mit einigen spannenden Anspielern der beinhalteten Stücke aus. Im Gespräch geht es neben der Entstehung der Edition Outbird insbesondere um die Initiation und Verwirklichung des Samplers (sowie um beteiligte KünstlerInnen), der in seiner Vielfalt einen Bogen zwischen gelesenen und vertonten Stücken, Soundlandschaften, Industrialparts und Songs spannt, aber auch um den „Literarischen Salon“ am 02. 10. 2021 im Leipziger „Noels Ballroom“. Zur Aufzeichnung der Sendung geht es hier entlang, „Fenster zur Nacht“ kann im Verlagsshop unter diesem Link bestellt werden.
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5 Jahre Edition Outbird: „Fenster zur Nacht“ – erste Edition Outbird-Compilation erschienen

Lange lag dieses Projekt in der Schublade, bevor es Konturen annahm und letztlich in fruchtbarer Kooperation mit Symeon von Radio Darkfire und dem Autoren, Grafiker und Musiker Benjamin Schmidt das Licht der Welt erblickte. „Fenster zur Nacht“ heißt dieses auf 100 Exemplare limitierte Klangarchiv, dessen Erlöse ebenfalls der Stiftung Deutsche Krebshilfe zugehen werden.

14 Stücke aus dem direkten künstlerischen Umfeld der Edition Outbird bilden einen Spannungsbogen: trockener Humor, wispernde Lyrik, mysteriöses Hörspiel, emotionaler Dancefloor, aber auch sensibles Songwriting, verspielter Elektropop und düsterer, treibender Industrialsound von und mit Holger Muchs Musikprojekt Kelpy, Sergejewitsch meets Hähle, M.Kruppe, Licht.front, Ana Bogner, Pia Lüddecke, Krahn Murr, Klaus Märkert, Projekt Fieberherz und einigen mehr.

Die Compilation wird ausschließlich zum Literarischen Salon am 02. 10. 2021 in Leipzig sowie unter diesem Link in unserem Verlagsshop erhältlich sein. Zur Hörprobe geht es hier entlang. Ein alles andere als alltägliches Geschenk, wie wir meinen.
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5 Jahre Edition Outbird: Literarischer Salon & Releaseparty am 02. 10. 2021 in Leipzig

Unsere Edition Outbird wird sich nach einer allzu langen Off-Zeit und anlässlich ihres fünfjährigen Jubiläums mit einem handverlesenen literarischen sowie musikalischen Programm präsentieren, das zugleich Releaseparty für die erste Outbird-Compilation „Fenster zur Nacht“ (dazu in Kürze ausführliche Informationen) sein wird. Die Eintrittsgelder zum Salon sowie die Gewinne aus dem Verkauf der Compilation werden der Stiftung Deutsche Krebshilfe gespendet.


Unsere Salonprogramm:

Literarischer Salon im „Noels Ballroom“ / Kurt-Eisner-Straße 43 / 04275 Leipzig:

19.00 Uhr:

Ulrike Serowy liest aus „Wölfe vor der Stadt“

Eine halbverlassene Stadt, die nach und nach im Nebel versinkt. Helena, eine junge Künstlerin, führt darin ein zurückgezogenes Leben. Da machen Gerüchte die Runde: Die Wölfe sollen zurückgekehrt sein und um die Stadt streichen. Helena selbst wird von bösen Ahnungen geplagt und von Träumen heimgesucht, die nicht ihre eigenen sind. Sie lernt Johannes kennen, der so verloren scheint wie sie. Aber Johannes trägt ein Geheimnis in sich, das sie beide an den Rand des Daseins bringen wird. – Ulrike Serowy wird die Spannung, die der Plot dieses im Frühjahr 2022 erscheinenden Romans bis zum Zerreißen aufbaut, ins Publikum tragen.

19.30 Uhr:

Akustikset mit Ana Bogner

Ana Bogner ist Musikerin und Klangkünstlerin. Ihre künstlerischen Inhalte kreisen um das Thema des imaginären Raums: poetische Realitäten als Zustand des menschlichen Bewusstseins. Sie arbeitet sowohl kompositorisch als auch installativ – architektonisch. Sie schichtet Sphären, träumt von utopisch-urbanem Ambiente, gebaut auf ätherischer Unbeschwertheit, in der Geschichten schweben. – Ana Bogner ist mit ihrem Stück „Oh my friend“ auf der Outbird-Compilation vertreten.

20.00 Uhr:

Roland Spranger liest aus „A Kind Of Blue

Lakonische Verlierer, die es mit dem Gesetz und der Realität nicht so genau nehmen. Pizza-Lieferanten, die den Glauben an Pizza verloren haben. Typen, die vom Leben zermatscht wurden, und nichts wollen als ein bisschen Würde – oder noch besser: Rache. Die schrägen Charaktere in Roland Sprangers Short Stories könnten unsere merkwürdigen Nachbarn sein, wie sie absurde Saufgespräche führen, schwer verkatert ins Stockholm-Syndrom reinschliddern, auf Crystal durchdrehen oder dagegen ankämpfen, verloren zu gehen. Der ein oder andere Mord ist nur konsequent. Und können Baukräne eigentlich Sex haben? – Mit trockenem, fränkischem Schalk wird Roland Spranger den Begriff „schwarzen Humor“ neu ausloten.

20.45 Uhr:

Hörspiel „Geister“ mit Pia Lüddecke und Ernest

Im Schauerroman ›Geister‹ geht es um den jungen Horrorfilmfan Tom, der 1999 ins Ruhrgebiet zieht und hier den geheimnisvollen Juri kennenlernt. Wer sind die unheimlichen ›alten Herrschaften‹, mit denen Juri in einer verfallenen Villa haust? Und was hat es mit der sagenhaften blauen Blume auf sich, die ihrem Finder unermesslichen Reichtum bescheren soll? An düsteren Schauplätzen entspinnt sich ein schwarzromantisches und skurriles Abenteuer. Autorin Pia Lüddecke und Musiker Ernest lesen aus dem Schauerroman Geister. Dazu sorgt Ernest mit Instrumentalstücken und Soundeffekten für Atmosphäre. – Ein Auszug des Hörspiels ist auf der Outbird-Compilation vertreten.

21.15 Uhr:

Ingo Munz liest aus „An der Guillotine“

Klaus Märkert schreibt über diesen im Oktober erscheinenden Erzählband: „Wollte man mithilfe eines Songs die Grundstimmung beschreiben, welche den nachfolgenden neun Erzählungen des Essener Autors Ingo Munz eigen ist, so würde ich ohne Zögern „who will light the fire“ des 2003 verstorbenen amerikanischen Folk- und Countrysängers Johnny Cash auswählen, wo es im Refrain heißt: „Who will light the fire that will carry you away into the darkness where you gonna stay.““ – Mit intelligenten Winkelzügen und einem feinen Händchen für erzählerische Perlen über des Lebens Patina folgt Ingo Munz dem Grundprinzip „Liberté, Égalité, Fraternité“ dieses Buches.

21.45 Uhr:

Liveset mit den „Gruftschlampen“

Wer ein bisschen Wahnsinn und Extravaganz schätzt und ein musikalisch schwarzes Herz sein Eigen nennt, wird das Liveset der Berliner „Gruftschlampen“ genießen. Die skurrilen Klangwelten und die unheimlichen Klagelieder der Gruftschlampen sprechen für sich und beweisen ein Höchstmaß an künstlerischer Freiheit und Spielfreude. – Die „Gruftschlampen“ werden den Literarischen Salon beschließen und sind mit ihrem Stück „Allerseelen“ auf der Outbird-Compilation vertreten.
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Moderieren wird den Abend M.Kruppe. Zum Salon wird es einen Verkaufstisch mit Büchern, der Compilation und weiteren schönen Dingen geben.
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Corona-Info:

Wir bitten um Verständnis, dass nur Getestete, Genesene und Geimpfte teilnehmen können (Nachweis am Einlass bitte vorlegen) und eine medizinische Maske mitzubringen ist.

Sollte die physische Veranstaltung wider Erwarten ausfallen, wird es einen virtuellen Live-Salon auf unserem YouTube-Kanal geben. Für den Fall kannst Du die Erstattung des Tickets verlangen oder den bezahlten Preis als Spende für die Stiftung Deutsche Krebshilfe bereitstellen.
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Tickets:

Zu den Tickets bitte hier entlang.
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Edition Outbird wird Fördermitglied im Phantastik-Autoren-Netzwerk PAN

Mit Freude bedanken wir uns für die unlängst eingegangene Bestätigung, Fördermitglied des Phantastik-Autoren-Netzwerkes (PAN) e.V. sein zu können. Mit diesem Schritt bietet sich fortan auch den AutorInnen unseres kontinuierlich wachsenden Fantastikgenres die Möglichkeit, die vom PAN e. V. forcierte Vernetzung der deutschsprachigen Literaturszene mitzugestalten und mehr Sichtbarkeit zu erlangen. Zitat:

„Die Phantastik ist unsere literarische Disziplin. Unsere Autoren stehen für handwerkliche Qualität und hohe Professionalität, aber auch für die Liebe zur literarischen Phantastik und die Bereitschaft, sich für ihre Interessen zu engagieren.

Gegenwärtig verändert sich der Buchmarkt – nicht nur das Medium e-book gewinnt zunehmend an Bedeutung – auch Lesegewohnheiten und Produktionsbedingungen unterliegen einem steten Wandel. Vor diesem Hintergrund finden wir es wichtig, als Autoren mit demselben Schwerpunkt auch eine gemeinsame Stimme zu haben, uns zu diesen Veränderungen zu äußern. Deshalb arbeiten wir für eine engere Vernetzung der deutschsprachigen Literaturszene, die sich diesem besonderen erzählerischen Genre widmet. Uns geht es dabei um deutschsprachige Phantastik aus der DACH-Region. Unser Ziel ist die Steigerung der Wertschätzung und des Ansehens, das die Phantastik in der Öffentlichkeit erfährt – und deren Niederschlag in entsprechenden Beiträgen in Zeitung, Rundfunk, Fernsehen und im Internet.“

Wir sagen herzlich Dankeschön!
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Edition Outbird auf den „Thüringer Buchtagen“ vom 03. – 04. 12. 2021

Zuguterletzt und nach der Buchung der „Buch Wien“ und „Buch Berlin“ im November wird unser Verlag vom 03. bis 04. 12. 2021 auch auf den „Thüringer Buchtagen“ in Erfurt vertreten sein. Eine kleine, feine und für das Thüringer Verlagsgeschehen wichtige Buchmesse, die gleich der „Buch Berlin“ ein familiäres Flair hat. Wir freuen uns auf Begegnungen, gute Gespräche und NeuentdeckerInnen unserer Buchperlen. Der genaue Standplatz wird auch hierzu in Kürze in unserem Veranstaltungskalender bekanntgegeben.
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Edition Outbird auf der „Buch Berlin“ vom 20. – 21. 11. 2021

Nach der „Buch Wien“ ist nun auch unsere Teilnahme an der „Buch Berlin“ am 20. und 21. November 2021 beantragt. Auch an dieser – nach Frankfurt und Leipzig drittwichtigsten und sehr familiären – Buchmesse nehmen wir damit das erste Mal teil. Die Gründe der Nichtteilnahme im vergangenen Jahr sind hinlänglich bekannt. Wir freuen uns auf gute Gespräche, neue Kontakte und KundInnen und damit auf mehr Sichtbarkeit unseres Herzblutverlages. Der genaue Standplatz wird in Kürze in unserem Veranstaltungskalender bekanntgegeben.
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Hörproben der Edition Outbird bei „Hearthis“

Ab sofort sind finden Sie auf unserem „Hearthis“-Profil Hörproben aus einer Vielzahl unserer Buchveröffentlichungen. Das Profil wird fortan um jede Hörprobe zu einer weiteren Neuerscheinung aktualisiert. Wir freuen uns über Abonnements und Weiterempfehlungen – herzlichen Dank!

Wir bedanken uns herzlich!
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„Börsenblatt“ stellt unseren Verlag vor

Als Neumitglied des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels wurde unser Verlag gestern in Form eines Interviews auf der Onlineausgabe vorgestellt:

„Mit Crowdfunding und einer Spielwiese für „alternative Themen“ will die Edition Outbird Akzente setzen und für literarische Überraschungen sorgen. Hier präsentiert Tristan Rosenkranz das Unternehmen.

Wobei erhoffen Sie sich Rückendeckung und Unterstützung vom Börsenverein?
Ich denke, dass der Börsenverein in vielen Belangen wichtiger Partner sein kann und ist: verlegerisches Know How, Rechtsberatung, Vernetzung und Networking, Digitalisierung und Zukunftsperspektiven, ein reichhaltiger Erfahrungsschatz zum „System Buch“ und der Verlags- und Buchhandelswelt und nicht zuletzt auch handfeste Vorteile, beispielsweise bei Messestandpreisen.

Wie sieht Ihre Geschäftsidee, Ihr Geschäftskonzept aus?
Wir verstehen uns als Kollektiv und sehen unsere Autor*innen als Partner*innen, die ihr Buch als ihr eigenes Herzblut verstehen. Wichtig ist uns, dass das Miteinander und die Chemie stimmen und dass wir den Autor*innen nicht einer unter vielen Verlagen sind, sondern sie sich mit unserer Philosophie identifizieren. Unsere Autor*innen nehmen uns bisweilen als Spielwiese wahr, auf welcher die Rahmen nicht so eng gesteckt sind wie in Publikumsverlagen. Die „Edition Outbird“ richtet ihren Fokus auf alternative Lebensentwürfe und literarische Universen von Unkonventionellen. Zwischen mit sensiblem Blick erzählten Romanen, dunkler Fantastik, Short Stories mit schwarzem Humor und surrealen Miniaturen schlägt das Herz der Edition. Immer wieder auch spiegeln inklusive Themen, Tabuzonen der Gesellschaft und Geschichten gebrochener Lebenswege unsere Romane, Novellen, Erzählungen und Lyrikbände.

Wie schätzen Sie Ihre Chancen auf dem Markt ein? Wo sehen Sie die Stärken Ihres Unternehmens im Wettbewerb?
Die Stärken des Verlags, jedenfalls lässt das die wachsende Resonanz hoffen, liegen zum Einen in den in der Independentkultur und schwarzen Szene begründeten Wurzeln, die mit schwarzem Humor, Short Stories und spannenden Romanen mittlerweile längst auch ein breites Publikum erreichen, zum Anderen wächst auch der Themenkomplex der Inklusion, der ja das Überwinden von Tabus und Stigmatisierungen in sich trägt und in erzählerischen Stoffen die Erfahrungswelten von – beispielsweise – Menschen mit körperlicher Behinderung oder psychischer Krankheit, narzisstischer Persönlichkeitsstörung, Gewalterfahrungen in der Beziehung oder einem Leben hinter Gittern widerspiegelt.

Welche Plattformen für Networking, für den Erfahrungsaustausch mit Kollegen wollen Sie im Verband nutzen?
Im Moment tauschen wir uns rege innerhalb der Verlegergruppe Unabhängiger Kleinverlage bei Facebook aus und beteiligen uns wiederum dort auch lebhaft an der von Jens Korch (Edit. Wannenbuch) ins Leben gerufenen und betreuten Marketingplattform „Schöne Bücher“ mit zahlreichen günstigen und wirksamen Werbemöglichkeiten. Was darüber hinaus an Möglichkeiten des Erfahrungsaustauschs auf uns zukommt, nutzen wir sehr gern auch.“

Online finden Sie das Interview auf Boersenblatt.net. Wir bedanken uns herzlich beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels!
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Herzlich willkommen: Tom Hohlfeld

Mit Tom Hohlfeld begrüßen wir einen engagierten Autor, Moderator, Redner und Kulturunternehmer, der mit seiner Lyrik Grenzen auslotet und oftmals neue, musikalisch vertonte Klanglandschaften schafft. Sein Gedichtband „Komorebi“ (im Japanischen sinngemäß für Licht- und Schattenspiele und die Liebe zur Natur stehend) ist der stille, meditative Schattenriss eines Schlaflosen, der sich des Alltäglichen überdrüssig fühlt und los wandert, aus der Stadt hinaus die Landschaft durchstreift und erst am nächsten Tag auf seinem Dach wieder ankommt. Und zugleich auch ein Sinnbild für unkontrollierbare Ausnahmesituationen, ohne sich jedoch darauf festlegen zu wollen.

Tom Hohlfeld, der sein künstlerisches Schaffen unter dem Namen „Janusdestillat“ zusammenfasst, ist Träger des Christop-Lüders-Preises und im Naturschutz aktiv.

Bildnachweis: Dennis Lohann
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