Programme

Befreundete Veranstalter

Wir lieben das Netzwerken, das Verbinden mit den Ideen und Leidenschaften Anderer, wir lieben Synergien und Brückenschläge. So nimmt es nicht wunder, dass Autoren und Künstler unseres Netzwerkes immer wieder auch quasi ohne „Eigenlabel“ in anderen Häusern und Clubs lesen, ausstellen und Herzblut weitertragen.

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Das rote Sofa

Das rote Sofa etablierte sich als eine Initiative des Vereins Pößneck Alternativer Freiraum, speziell dessen Arbeitsgruppe Kunst und Kultur. Enstanden ist die Idee im Jahr 2014, als Unterstützung der 2. Mitteldeutsche Buchmesse in Pößneck. Inzwischen ist das rote Sofa ein Projekt von Outbird, am Charakter ändert sich allerdings nichts. Gegenstand des signalfarbenen Sitzmöbels sind vorwiegend literarische Veranstaltungen in regelmäßigen Abständen, zu denen Autorinnen und Autoren aus dem Bundesgebiet eingeladen und vorgestellt werden. Ein wichtiger Aspekt hierbei ist, dass Kultur in jedweder Art und Weise bezahlbar sein sollte. Bezahlbar und machbar. Weder sollen Kulturschaffende und Künstler benachteiligt werden, denn das geschieht ohnehin viel zu oft und nahezu überall, noch sollen die Konsumenten und die, die es werden wollen, oder könnten, in tiefe Taschen greifen müssen, die beihnahe leer sind.
Kurzum: konzeptionell sehen wir vor, Kunst und Kultur, hier hauptsächlich Literatur, konstengünstig anzubieten, freuen uns aber über jede Spende.

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Dirty Old Man

Im Frühjar 2016 trafen sich der Musiker Tilotanik und der Autor M.Kruppe im Freiraum Pößneck, um auf dem roten Sofa dem amerikanischen Autor Charles Bukowski zu huldigen. Ungeprobt und unabgesprochen, völlig spontan und intuitiv wurde aus diesem lyrischen BluesPunk – Gig eine äußerst gelungene Lesung. Die Resonanz der beinahe 30 Zuhörer war nach dem fast zweistündigen Auftritt durchweg positiv.
Eine Idee wurde geboren.
Tilotanik spielt schmutzigen Blues Punk und bedient dabei die E-Gitarre ebenso, wie Percussion-Elemente und Mundharmonika. Dem nicht genug, singt er auch noch. Zusammen ergibt das einen Sound, der an „Reverend Beat Man“, „John Schooley“ oder „Reverend Elvis“ erinnert. Seine Songs bieten eine auflockernde Abwechslung zum gelesenen Wort. Stellenweise begleitet er die Textpassagen aber auch mit rauem Blues auf der Gitarre.
M. Kruppe liest die Lyrik und Prosa von Bukowski nicht nur, er lebt sie. Wäre nicht „Flüstern und Schreien“ schon der Titel einer (sehr empfehlenswerten!) Dokumentation über die DDR Punk- Szene (und darüber hinaus), das Programm hätte diesen Namen verdient. Ob Gedichte oder die Prosa von Bukowski, Kruppe gibt der Literatur durch seine Vielstimmigkeit eine Seele.

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Leipzig liest!

Leipzig ist gelebte Verführung zum Lesen. Dazu trägt neben der Messe seit 25 Jahren Europas größtes Lesefest „Leipzig liest“ bei. Die Vielfalt an Veranstaltungen, ein begeisterungsfähiges Publikum und ungewöhnliche Orte zeichnen das Programm aus. Die einzigartige Mischung zieht jährlich zahlreiche Besucher an und macht Leipzig zu einem spannenden Erlebnis.
Im Jahr 2016 feierten 3.000 Autoren und Mitwirkende in 3.200 Veranstaltungen an 410 Leseorten in der Stadt und auf dem Messegelände das gedruckte, gezeichnete und vertonte Wort. Neben dem literarischen Programm organisiert die Leipziger Buchmesse gemeinsam mit Ausstellern und Partnern ein umfangreiches und vielfältiges Programm mit Fachvorträgen, Diskussionen, Beratungsangeboten.
Mit 2017 organisiert „Outbird“ das erste Mal in diesem Rahmen ein vielfältiges und unterhaltsames Programm.

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Outbird präsentiert

Outbird organisiert mit befreundeten Künstlern und Veranstaltern Lesungen, Konzerte oder Filmabende, die nicht zuletzt immer wieder mit dem Ausschank von kulinarischen Köstlichkeiten verknüpft werden und somit ein abgerundetes Erlebnis ergeben. Die Veranstaltungen tragen die Outbird´sche Handschrift, wenn die Sinne angesprochen werden, die Künstler aus dem „Outbird“-Netzwerk erlebt und / oder damit auch die Atmosphäre ausgewählter, besonderer Orte genossen werden können.

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Sex & Drugs & Literatour

Zwei Autoren, ein Thema. Straßen- und Gossensprache für unempfindliche Ohren mit dem Anspruch, dem Ernst des Lebens die humoreske Essenz zu entlocken. Am 17. November 2014 lasen die beiden Autoren Benjamin Schmidt und M. Kruppe zum ersten gemeinsam aus ihren Werken. In dem nicht unbekannten Berliner Club K17 wurde aus einem „Programm“ ohne Konzept und Planung eine Institution. Den Autoren gefiel das eher Spontane und sie beschlossen, fortan im Duo ihre (potentiellen) Leser und Zuhörer zu erfreuen. Und so hieß es im Februar 2015 zum ersten Mal nicht mehr „Sex & Drugs & Literatur“ sondern eben „Sex & Drugs & LiteraTour“, schließlich las man in vier weiteren Clubs in Berlin. Das Publikum hatte Spaß, die Autoren selbst hatten Spaß und beschlossen: Berlin reicht uns nicht, wir wollen die Welt! Im Sommer ging es in Mitteldeutschland auf LiteraTOUR und freilich, Schmidt und Kruppe haben immer Lust, Lust auf Lesen, Lust auf Reisen, Lust darauf, Menschen zu unterhalten, zum Lachen und Nachdenken, zum Ekeln und Erschrecken, zum Verzweifeln und Kritisieren zu bringen.

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