Christian von Aster

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Christian von Aster wird im Rahmen unserer whiskyliterarischen Programme „Genuss & Kultur“ ausgewählte Abende bestreiten, die feine internationale Single Malts zwischen Gnome, Trolle, Feen und andere Fabelwesen einbetten werden und ob der Hochspannung vermutlich die Welt drumherum vergessen lassen.
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Christian von Aster (Jahrgang 1973), studierte zunächst Deutsch und Germanistik, bevor er sich nach Erscheinen einiger Titel im Achterbahn Verlag als freier Autor zu verdingen beschloss.

Nach dem Gewinn des Micromovie Awards von Studio Universal unter Schirmherrschaft von Helmut Dietl (2000) absolvierte er zunächst einen Workshop bei Working Titel in London. Neben Zusammenarbeit u.a. mit Bela B. und Sissi Perlinger folgten verschiedene Nominierungen für schriftstellerische Arbeit (u.a. beste deutsche Science Fiction Story 2002, Kurd Lasswitz Preis 2004) als auch Kurzfilme (‚Puzzle Punk’ für 13th Street (2003), und Preise (‚What if…?’ (Heise Online/br 2005), CABINET Kabarettpreis 2006, SERAPH für den besten deutschen Phantastikroman 2012), sowie die Veröffentlichung zahlreicher Bücher (u.a. bei Schwarzkopf & Schwarzkopf, LYX/Egmont Ehapa, Golkonda, Klett-Cotta, Heyne) und regelmäßige Lesungen auf der Leipziger Buchmesse.

Aus der Drehbucharbeit mit Christian Klandt resultierte, basierend auf von Asters Idee, der von Klandt inszenierte Kurzfilm ‚Schausteins letzter Film’ (2007), der ein Jahr darauf den Jurypreis des Puchon International Fantastic Film Festival (Südkorea) gewann. In seiner Eigenschaft als Burgschreiber der Burg Querfurt (2010) exportierte man Herrn von Aster mit Landrat und Ministerpräsident von Sachsen Anhalt kurzzeitig nach Brüssel. Außerdem verdingte er sich 2014 zur Ergründung multikultureller Mysterien als Stadtschreiber von Köln-Mülheim.

Einem größeren Publikum ist von Aster durch satirisch-phantastische Lesungen bekannt, wie er sie mit steter Regelmäßigkeit seit mehreren Jahren auf verschiedenen Festivals, Kabarett- und Literaturbühnen abhält und die sich – nicht zuletzt der Intensität dieser Darbietungen wegen – großer Beliebtheit erfreuen.

Bis 2015 war von Aster Begründer und Teil der von unabhängigen Stellen zur beliebtesten Lesebühne Berlins gewählten literarischen Ausnahmeveranstaltungsreihe ‚Das Stirnhirnhinterzimmer’.
 Inzwischen betreibt er in Leipzig seine eigene Lesebühne ‚Staun & Schauder ’, blickt auf mehr als 30 Publikationen zurück und arbeitet, nachdem er sowohl 2017 als auch 2018 für den Seraph und den deutschen Phantastikpreis nominiert war, nach seinem dritten Roman für das renommierte Stuttgarter Verlagshaus Klett-Cotta gegenwärtig an einem Jugendbuch für Thienemann.
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Bildnachweis: Black-Cat-Net
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