Salonnacht Burg Ranis | Ein Rückblick

Wir blicken erfüllt und dankbar auf eine erfolgreiche Salonnacht auf Burg Ranis am vergangenen Samstag zurück, die sehr gut besucht war und das Publikum begeisterte. Den Auftakt machte die achtjährige Charlotte Frensen, die zwei Stücke am Klavier spielte und von Anfang an für Begeisterung sorgte. Anschließend faszinierte Abby Engel mit drei selbst komponierten Songs das Publikum. Die tiefgehende Stimme der sechzehnjährigen Gymnasiastin aus Pößneck sorgt bei all ihren Auftritten für eine melancholische Tragik, die sich in den Gesichtern des Publikums zeichnete. Geschlossene Augen, die genießen und Gesichter, die die Berührungspunkte des Innern durch Abbys Stimme nach außen tragen, waren zu sehen.

Den krönenden Abschluss spielte der „Paganini Pößnecks“, wie aus dem Publikum nach dem ersten Stück an der Geige zu hören war, Welat Gedik. Den Zuhörern stand das Staunen mit dem ersten Ton in Augen. Mit „Czardas“, einer traditionellen ungarischen Musik, „Gavotte“, einem historischen Gesellschaftstanz, und „Auf dem Markt in Marokko“ von der Komponistin Andrea Holzer Rhomberg erntete Welat teilweise frenetischen Applaus. Erst nach zwei Zugaben wurde der junge Virtuose vom Publikum entlassen.

Den zweiten Teil des Abends bestritt Moderator, Autor und Rezitator M. Kruppe aus Pößneck selbst. Ob Gedichte von Heinz Erhard oder Jim Morrison, Prosa von Charles Bukowski oder aus der eigenen Feder, Kruppe verstand es einmal mehr, das Publikum zu unterhalten. Begleitet vom Pößnecker Musiker Stephan „Recke“ Kretzschmann (Gitarre, Mundharmonika und Gesang) rundete dieser Teil den Abend gelungen ab.

Mit großem Zuspruch wurde nicht zuletzt von den Genießern unserer erlesenen Whiskys an diesem ersten Salonabend mit kulinarischer Begleitung unsere Auswahl an Reisbällchen verzehrt. Wir freuen uns bereits jetzt auf kommende Salonnächte, die wir mit voranschreitender Planung nicht zuletzt hier ankündigen werden. Dem begeisterten Publikum wie einmal mehr auch dem Projektmanager des Lese-Zeichen e. V. Ralf Schönfelder sprechen wir unseren herzlichen Dank aus – gerne bis bald!