Anne Clark & Murat Parlak: Emily Brontë | Sturmhöhe

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Hörspiel in zwei Teilen (2 CD) nach dem gleichnamigen Roman von Emily Brontë
Aus dem Englischen von Gisela Etzel
Hörspielbearbeitung & Regie: Kai Grehn
Komposition: ANNE CLARK & MURAT PARLAK
Mit: Bibiana Beglau, Alexander Fehling, Jule Böwe, Sebastian Blomberg, Franziska Wulf, Volker Bruch, Paula Beer, Jens Wawrezek, Benjamin Berger, Dolores Winkler, Sarah Sophia Meyer, Florian von Manteuffel & Vincent Leittersdorf
Technische Realisation: Dietmar Rözel, Johanna Fegert & Sonja Röder
Musikaufnahmen: Manfred Deppe, Herbert Teschner & Tanja Hiesch
Regieassistenz: Kristina Huch | Länge: 2 x 85 min | Dramaturgie: Henning Rademacher
Eine Produktion des NDR mit dem SWR 2012

Artikelnummer: ISBN 978-3-86717-931-7 Kategorien: , Schlüsselworte: ,

Beschreibung

Als „Wuthering Heights“ („Sturmhöhe“) in Großbritannien erschien, löste der Roman einen Skandal aus. Derart ungestüme Figuren und eine so düstere und verwickelte Handlung hatte es in der Literatur bis dato nicht gegeben.
Auf einer Anhöhe inmitten der rauen Landschaft des englischen Yorkshire liegt das Anwesen „Wuthering Heights“. Wuthering ist ein mundartlicher Ausdruck, um den Aufruhr der Lüfte zu beschreiben, dem dieser Ort bei stürmischem Wetter ausgesetzt ist. Dort, in einer einsamen Moorgegend, spielt sich in einem Kreis von fünf Personen der weltberühmte Familienroman ab, der in kunstvoller Überschneidung und Verhüllung durch drei Generationen führt.
Emily Brontës einziger Roman, 1847 unter Pseudonym erschienen, darf als eines der außergewöhnlichsten Werke des viktorianischen Zeitalters zum Kanon der Weltliteratur gezählt werden. Er wurde in über 30 Sprachen übersetzt, über ein dutzendmal verfilmt. Er diente als Vorlage und Inspiration für Theaterstücke, Musicals, Opern und Pop-Musik.
Für die Hörspielproduktion haben die britische Musikerin Anne Clark und der Pianist Murat Parlak Gedichte von Emily Brontë vertont.

Nackt im Wind
„Wie betritt man das englische Hochmoor? Wie kommt man da hinauf, in diese Einsamkeit um Wuthering Heights, in diesen Nordwind, der durch eine der großen Seltsamkeiten der Weltliteratur weht? Rasch am besten, elegant und ohne Umschweife. Wenn es gelingt, bleiben drei Schritte: eine traurig fragende Melodie auf dem Klavier. Eine männliche Erzählerstimme. Dann schon hört man den Wind, der die Wucht der Geschichte ankündigt. Der Erzähler muss hinaus und sich ein bisschen den Atem nehmen lassen. „Mr. Heathcliff?“, hören wir ihn fragen und wissen, dass wir angekommen sind an einem weit entlegenen Ort. Der Wind wird weiter stürmen, wenn Mr Lockwood und Heathcliff im Haus Platz genommen haben. Hinter den Scheiben wird er lauern wie ein Geist. Ganz aus den Ohren bekommt man ihn nicht mehr. Wie manches in dieser unerschrockenen Hörspielbearbeitung, die sich weder vor dem Hochmoor noch vor der Liebe fürchtet.“ (Elisabeth Wagner, FAZ, 25.05.2013)

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