Neu erschienen: Benjamin Schmidts „Schon immer ein Krüppel“


Vor wenigen Tagen ging Benjamin Schmidts grundlegend überarbeiteter, um exklusive Szenen ergänzter und mit Illustrationen von Franziska Appel verfeinerter Roman „Schon immer ein Krüppel“ aus der Druckerei bei uns ein. „Schon immer ein Krüppel“ ist schonungslos, bisweilen verstörend offen und zeigt seinen LeserInnen auf, wie schnell das eigene Leben ganz anders aussehen kann und wieviel Kraft, Zuversicht und Arbeit es mit sich bringt, sich als nunmehr körperlich behinderter Mensch mit all den hinzukommenden neuen Herausforderungen zu arrangieren. Ganz nebenbei zeigt Benjamin Schmidt Einblicke in seine Jugend, seine Szene und sein verletzliches Wesen auf.

Die ersten BestellerInnen erhalten zum Roman kostenlos ein Kunstpostkartenset dazu; das Buch ist hier in unserem Verlagsshop zu finden. Wir wünschen berührende Lesemomente!
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Neu erschienen: René Porschens „Kokon“


Ab sofort ist René Porschens surrealer, verspulter und aus allen Genrezuweisungen herausfallender Roman „Kokon“ erhältlich, und damit eine literatur- oder vielmehr labyrinthgewordene Anderswelt, ein flirrend-organisches Universum, welches mit Schöpfungsbildern spielt und sich in opulenten Sprachbildern niederschlägt. Das Cover dieses außergewöhnlichen Werkes ziert die in ihren Arbeiten nicht minder aus dem Jetzt fallende Hallenser Ausnahmekünstlerin Franca Bartholomäi.

Hier geht es zum Verlagsshop und zur ausführlichen Buchbeschreibung entlang. Wir wünschen ein herausragendes Lesevergnügen!
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Herzlich willkommen: Arne Ulbricht

Mit Arne Ulbricht begrüßen wir einen weiteren Schriftsteller und Romanautoren in unserer Verlagsfamilie, der bereits etliche Fachbücher, Erzählbände und Romane veröffentlicht hat. Sein Roman „Schilksee 1990“, der im Herbst 2020 bei uns erscheinen soll, packt durch seine erzählerische Leichtigkeit, seine Intuition beim Entfalten und Halten von Spannungsbögen wie die Aktualität der zwei Handlungsstränge – dem Generationskonflikt zwischen einem Vater und seiner bei „Fridays for future“ aktiven siebzehnjährigen Tochter im Hier und Jetzt, einer komplett analogen Jugend im Jahr 1990, als der Vater selbst siebzehn war und die deutsche Einheit erlebte und gleichzeitig verdrängte – seine LeserInnen und lässt sie bis zum Schluss nicht mehr los.

Wir freuen uns sehr über diese Zusammenarbeit und sagen herzlich willkommen, lieber Arne!
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Neu Erschienen: Dirk-Boris Rödels „Liber Thanatamor“

Frisch aus der Druckerei eingegangen und bereits in der Auslieferung, freuen wir uns mit Dirk-Boris Rödels magischer Geschichtensammlung „Liber Thanatamor“ über den 31. Titel in unserem Verlag. Das wunderschöne Cover wie auch das Vorwort stammen aus Holger Muchs Feder, der Erzählband beinhaltet 17 Geschichten, die sich zwischen Liebe und Tod, Magie und Hexerei, seltsamen Wesen aus der Anderswelt und packenden Wendungen bewegen.

Dirk-Boris Rödel signiert das Buch auf Wunsch – und ausschließlich – in thebanischer Schrift, auch Hexen- oder Engelsschrift genannt, und jedes der direkt bei ihm bestellten Exemplare bekommt zudem einen (von ihm selbst angefertigten) Stempelabdruck mit dem “E Pluribus Unum“, dem magischen Symbol des Buchcovers. InteressentInnen möchten sich bei Direktbestellung unter der Mailadresse runokarl[at]web.de mit ihm in Verbindung setzen, selbstverständlich ist das Buch aber bei allen üblichen Anbietern sowie in unserem Verlagsshop erhältlich.
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Bildnachweis: Edition Outbird / Dirk-Boris Rödel
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Neu erschienen: Edek Roses „Schwanenhalsbrücke“

Edek Rose ritzt und schreit, torkelt und speit die innere in die äußere Welt, während man hinter seiner Lyrik des Missbrauchs und Wegwerfens tiefe Verletzungen ebenso erahnen kann wie seine überaus hohe Wertschätzung für Liebe und menschliche Gemeinschaft. Wenn man seine Zeilen liest, wird man in die Kammern des Schreckens gezogen, entdeckt man Figuren und Neigungen, die alles andere alsglatt, glänzend und gesund sind.

Edek Rose lässt jenseits seiner tanzenden Sprache keinen Spielraum, macht keine Gefangenen. „Schwanenhalsbrücke“ ist schonungslos, dicht und überwältigend – alles andere würde an dieser Stelle den Überraschungsmoment abtragen…

M. Kruppe schreibt im Vorwort:

„… Nein, ich will Edek Rose nicht mit Klaus Kinski vergleichen. Aber die Werke scheinen ein gemeinsames Fundament zu haben. Irgendwo da unten, in diesem Schlamm, durch den manch einer kriecht, muss es etwas geben, das man mitnimmt an die Oberfläche. Und das dann raus will. Als sei der Körper des im Schlamm Gewesenen der Wirt einer geheimen Spezies, die sich selbst zu Sprache transformiert, metamorphisiert, um den Homo Sapiens etwas von der Dunkelheit zu erzählen, um zu zeigen, dass alles Empfinden, alles Fühlen und Denken einen Ursprung hat, miteinander verbunden, verknüpft ist und benannt werden muss. …“

M. Kruppes Vorwort finden Sie unter diesem Link, „Schwanenhalsbrücke“ ist in unserem Verlagsshop erhältlich.
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Neu erschienen: Fanziska Appels & Benjamin Schmidts „Fuck[dis]Ability“

Das ein oder andere Bücherherz wird es schon vernommen haben, dass es in unserem Verlagsprogramm einen neuen, hinsichtlich der Thematik auf dem Büchermarkt bislang stiefmütterlich vernachlässigten Titel gibt. Franziska Appel und Benjamin Schmidt arbeiteten in den letzten Monaten mit viel Herzblut an dem Erzählband „Fuck[dis]Ability„, der sich der sexuellen Erlebenswelt von Menschen mit Handicaps widmet. Frei von Tabus und Scheuklappen wird man als LeserIn rasch in eine Welt hineingezogen, die die Grenzen sexueller Normen auflöst und ganz nebenbei, neben den fesselnden Erzählungen und sensiblen Illustrationen, ein Wort für die sexuelle Selbstbestimmung behinderter Menschen wie auch der vielzitierten Inklusion spricht.

Das Vorwort für „Fuck[dis]Ability“ verfasste die Inklusionsbotschafterin, Autorin und Fernsehmoderatorin Jennifer Sonntag, die selbst, nicht zuletzt aufgrund ihres fehlenden Sehvermögens, seit vielen Jahren sehr engagiert für die Rechte von Menschen mit körperlichen oder seelischen Beeinträchtigungen eintritt.

Zitat:

„Ich erlebe die künstlerische Annäherung der beiden an die Thematik als hoch relevant, denn sie ist auch für mich ermutigend. Durch die beiden erfahre ich wertvolle Impulse zur selbstbestimmten Körperbildwahrnehmung und Erotikgestaltung von Menschen mit und ohne Behinderungen. Dabei betrachtete ich mich als alte Häsin auf diesem Gebiet. Seit nahezu zwanzig Jahren arbeite ich als selbst erblindete Sozialpädagogin mit blinden, sehbehinderten und ›anders‹ anderen Menschen.

[…]

„FuckDisAbility“ macht Einzigartiges und Eigenartiges spannungsvoll spür-, schmeck-, sicht-, erlausch- und erlebbar. Der Körper, der Geist, alles beginnt, sich neu zu verlieben, da ist diese Aufregung, etwas zu kosten, was sich jenseits abgedroschener Gewohnheiten entspinnt. Die Behinderung wird nicht als Einschränkung wahrgenommen sondern überhaupt erst als Möglichkeit betrachtet, einen Zugang zu echter erotischer Kreativität, tiefem Fallenlassen, wahrer Orgasmusfähigkeit zu schaffen. Viele vermeintlich freie Menschen erreichen das schwerlich, weil sie sich selbst nicht kennenlernen (müssen), keinen Weg der ehrlichen Kommunikation finden (müssen), keine echte Nähe aufbauen (müssen) und ihre inneren Lichtschalter nicht entdecken (müssen). Das Buch zeigt auf aufregende Art, was alles möglich ist und wer wir sein können, wenn der simple Weg mal nicht befahrbar ist. „Geht nicht“ gibt’s hier wirklich nicht.“

Jennifer Sonntags Vorwort finden Sie unter diesem Link, „Fuck[dis]Ability“ ist in unserem Verlagsshop erhältlich. Wir freuen uns über dieses neue, besondere Buch.
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Neu erschienen: Christopher Sappok „Bunker“

Wenn Sie auf abgefahrenes Zeug stehen, dürfte Ihnen dieses Buch gerade recht sein: Völlig aus der Norm fallende Lyrik kreuzt ihre Wege mit Tarrantino´s Flair der abgefuckten Siebziger; durchgeknallte Typen auf Droge, deren Trip irgendwann ordentlich an Fahrt gewinnt, scheren sich ein Nichts drum, dass das alles zwangsläufig ins Dunkel führen muss. Und noch dazu von einem Literaturwissenschaftler aufs Papier gebracht wurde. Braucht es da noch weitere Fragen? Wir denken nicht.

Hier geht es zu Christopher Sappoks Debüt „Bunker“ entlang.
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Neu erschienen: Klaus Märkert „Das Besondere kommt noch“

Wir freuen uns, Klaus Märkerts dieser Tage frisch erschienen Roman „Das Besondere kommt noch“ ankündigen zu können. In der ihm ureigenen trocken-morbiden Absurdität lässt sich Märkert Kapitel für Kapitel von musikalischen Hörstürzen inspirieren, ja vorantreiben. Oftmals scheinbar beiläufige Anekdoten münden so über Songs von Bands wie Alien Sex Fiend, Abwärts, Skinny Puppy oder Killing Joke in herrlich verstiegenen Lesestoff. Dreißig Kapitel entfalten über Fortsetzungen höchsten Unterhaltungswert, den man – man ahnt es – am besten zu Musik aus dem Dark Wave-Spektrum lesen sollte. Empfehlung (nicht nur) für die dunkle Jahreszeit!

Wer mehr über Klaus Märkert, seinen Weg zum Schreiben oder seinen neuen Roman „Das Besondere kommt noch“ erfahren möchte, dem sei unser „Outscapes“-Interview mit ihm wärmstens ans Herz gelegt.
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Vorankündigung September 2019: Pia Lüddecke „Geister“

Pia Lüddecke, Frohnatur aus dem Ruhrpott und Romanautorin mit ausgeprägter Neigung für mystische Themen, wird im September 2019 mit ihrem zweiten Roman „Geister“ zugleich ihr Verlagsdebüt bei Edition Outbird vorlegen. Ein packender Stoff ist dieser Schauerroman der Schwarzen Romanik, der da, ihrer Feder entsprungen, in keine klassische Schublade passt, weder hinsichtlich des Genres noch der Alterszuordnung.

Mit Begegnung der Hauptfigur Tom mit einem mysteriösen Jungen namens Juri, der mit alten Herrschaften in einer verfallenen Villa haust, nehmen die Dinge ihren Lauf, die des Lesers atemlose Aufmerksamkeit fordern. Was als harmlose Schatzsuche beginnt, entwickelt sich zu einem Horrortrip. Aber lesen sie doch selbst…

Eine kleine Besonderheit bietet der Roman „Geister“ zudem: Unter den ersten BestellerInnen werden zwanzig handsignierte Kunstdrucke der von Holger Much mit viel Herzblut gestalteten Covergrafik verlost. Zum Shoplink geht es hier entlang.

Wir wünschen viel Glück und freuen uns auf Sie!
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Vorankündigung September 2019: Michael Schweßinger „In Buxtehude ist noch Platz“

Wir freuen uns auf das neue Werk Michael Schweßingers, das in nicht mehr allzu ferner Zeit, voraussichtlich im September 2019, in unserer „Edition Outbird“ das Licht der Welt erblicken wird. Schweßinger liebt das Fremde in dieser entsetzlich schönen Welt – in seinem neuesten Buch „In Buxtehude ist noch Platz“ schreibt er darüber in seinem unvergleichlich fesselnden, leichten, philosophischen und zugleich verstiegen humorvollen Erzählsound, ohne sich auf ein einzelnes Land zu konzentrieren, der er seinen LeserInnen ein spannendes Panorama seiner Reisen, Begegnungen und Beobachtungen bietet.

Zur Buchbeschreibung und -vorbestellung folgen Sie bitte diesem Link.
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