Mainzer Minipressenmesse 2019: ein kleiner Rückblick

Wir gestatten uns an dieser Stelle nur einen kurzen Rückblick auf die sehr sympathische, fast familiäre Mainzer Minipressenmesse, der größten europäischen Buchmesse der Kleinverlage und künstlerischen Handpressen, zu der neben Kunst- und LiteraturfreundInnen eine Vielzahl von Künstlern, Grafikateliers, PapierdruckerInnen, Verlagen und mehr anzutreffen war. Wir hatten eine sehr gute Zeit zu vielen Gesprächen, neuen Kontakten und Kooperationsideen mit unserem Standnachbarn Jenz Dieckmann vom „INSIDE Artzine„, neuen LeserInnen sowie unseren Kollegen von den Nachbarständen der „Parasitenpresse„, des Literaturmagazins „Kliteratur“ und des „Grafik Design Holzschnitt„-Studios und dürfen uns insbesondere bei unserer Autor(enfreund)in Susanne Agnes Fauser für die herzliche Gastfreundschaft bedanken. Im Übrigen lassen wir die Fotogalerie sprechen. Vielen herzlichen Dank!

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Leipziger Buchmesse 2019: Rückblick auf eindrucksvolle Tage

Mit der Buchmesse zu Leipzig 2019 gehen unglaublich eindrucksvolle und starke Tage zu Ende, die uns sicher noch lange begleiten werden. Einmal mehr und mehr denn je zeigte sich, dass unser Verlag „Edition Outbird“ ganz wesentlich auf den Kollektivgedanken, freundschaftliche, vertrauensvolle Partnerschaften, (AutorInnen)Freundschaften und damit auf Augenhöhe aufbaut. Vier Tage lang war unser Verlagspartner Danilo Schreiter als erster Ansprechpartner am Messestand anzutreffen, am Messefrei- und -samstag von Tristan Rosenkranz sowie am Messesonntag durch Mona Krassu unterstützt. Eine Vielzahl von guten Gesprächen führten wir vor Ort – mit AutorInnen, PressevertreterInnen, LeserInnen wie auch unseren Familien und Freunden. Das erste Mal lasen in diesem Jahr AutorInnen von uns auf der Leipziger Buchmesse – am 23. 03. 2019 Corina Gutmann, SOKO-Schauspieler Steffen Schröder und Mitwirkende aus „Kopfkino„, anmoderiert und begleitet von Tristan Rosenkranz, am 24. 03. 2019 Peter Wawerzinek aus „Geisterfahrt durch Südschweden„, anmoderiert und begleitet von Mona Krassu. Beide Lesungen waren mit mehr als 70 Gästen mehr als gut besucht und erzielten eine starke Resonanz. Traditionell veranstalteten wir auch in diesem Jahr unseren Literarischen Salon, der, abermals in der Connewitzer Kunstgalerie Raum 16, einem Familientreffen glich. Michaela Debastiani, angereist aus Salzburg, eröffnete die Lesung mit einem Auszug aus ihrem berührenden Debüt „Frauenherz„, Martin Plütsch faszinierte mit einer virtuos auf seiner Gitarre gespielten Interpretation der Narzissmus-Novelle „Kammerflimmern„, während nach der Pause Benjamin Schmidt den aus gesundheitlichen Gründen verhinderten Andreas Hähle mit Auszügen aus „Wahnsignale“ vertrat, aber auch eigene Stücke vortrug, um anschließend an Michael Schweßinger und Klaus Märkert zu übergeben, die in ihrer Mischung aus Talk, philosophischen Denkansätzen und bisweilen obskur schwarzhumorigen Texten das Publikum desöfteren zum Lachen brachten.Die Messetage waren voll von Eindrücken, Gesprächen, Begegnungen, Veranstaltungen und Premieren, die in ihrer Gesamtheit aufzuzeigen vermochten, welchen Stand wir mit unserer Verlagsarbeit mittlerweile erreicht haben und wie sehr der Gedanke des Miteinanders, der Identifikation und gegenseitigen Unterstützung unsere literarischen Alternativen mitträgt. Es ist an uns, ein erfülltes und riesiges Dankeschön an alle auszusprechen, an Danilo Schreiter vom Telescope Verlag, an die MitarbeiterInnen der Messegesellschaft, an unsere AutorInnen, KünstlerInnen, HerausgeberInnen, Familien und Freunde, an Jürgen Frank von der JVA Hohenleuben, Steve Bauer und seine Kollegen der Kunstgalerie Raum 16, Silke Wolf sowie Mona Krassu für ihre tatkräftige Unterstützung, aber auch an Romina Nikolic und alle hier ungenannten Gäste, Unterstützer und InteressentInnen. Es war großartig – vielen herzlichen Dank!

Zur Fotogalerie folgen Sie bitte diesem Link.
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Buchpremiere „Kopfkino“ in der Stadtbibliothek Greiz: ein Rückblick

Die gestrige Buchpremiere der Gefängnisanthologie „Kopfkino“ von Herausgeberin und Bibliothekschefin Corina Gutmann in der Greizer Stadtbibliothek war ein voller Erfolg. Mehr als 50 BesucherInnen waren zum Teil aus Bayern angereist, um der mit einigen starken Songs angereicherten Lesung zuzuhören und im Anschluss Fragen an die Herausgeberin, die vier anwesenden Häftlinge mit Haftlockerung wie auch an die am Buch mitwirkende Sozialarbeiterin der JVA Hohenleuben, Anke Hartmann, zu stellen. Die Texte, die sich zwischen Wut, Verzweiflung, Hoffnung und Humor bewegten, ergriffen das Publikum und sorgten desöfteren für Fragen, Kopfschütteln oder Gelächter. Wir bedanken uns an dieser Stelle neben der großen Unterstützung der BibliotheksmitarbeiterInnen für das große Interesse, die Aufgeschlossenheit und die zahlreichen Buchkäufe des Publikums, aber auch bei den anwesenden Teams des Mitteldeutschen Rundfunks sowie des Offenen Kanals Gera. Vielen herzlichen Dank!Zum Fotoalbum zur Veranstaltung folgen Sie bitte diesem Link.

Bildnachweis: Juliane Fuchs.
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Christian von Aster in der Geraer Theaterfabrik: ein Rückblick

Am vergangenen Freitag beehrte der äußerst umtriebige wie charismatische Christian von Aster den Literarischen Salon unseres Kooperationspartners Corvus e. V.. Ein sehr schöner Abend mit begeistertem, teils aus Städten wie Apolda, Jena und Hermsdorf angereistem Publikum, dessen Rückblick wir Ihnen nicht vorenthalten möchten:

„Am vergangenen Freitag durften wir keinen geringeren als Christian von Aster auf unserer Salon-Bühne in der Theaterfabrik Gera begrüßen. Der in Leipzig lebende Autor zahlreicher Bücher, Sprecher, Drehbuchautor und Regisseur machte sich in den letzten Jahren vor allem durch seine zum Teil skurrilen, zum Teil auch satirischen Fantasy-Geschichten einen Namen. Dass nicht nur die Welt der Kobolde und Feen, Elfen und Hexen eine literarische Rolle spielt, bewies von Aster, in dem er eine durchaus sozialkritische Kurzgeschichte las.

Während im ersten Teil des Abends eher Talk im Vordergrund stand, in dessen Rahmen M. Kruppe dem Corvus-Gast einige Fragen zu seinem Leben, seinem Werk, seinen Schreib-Ambitionen und Einflussgebern stellte, widmete sich der zweite Teil mehr der Literatur selbst, im gelesenen Sinne. Dabei erzählte Christian von Aster zwischen den Lesetexten immer wieder Anekdoten aus seinem Schaffen und seinem Leben, was für viel Amüsement im zahlreich erschienen Publikum führte.

Sitzend und stehend beeindruckte der Autor die Anwesenden durch seine faszinierende, ja beinahe einzigartig charismatische Art des Vortragens seiner oftmals sehr unterhaltsamen wie auch gut pointierten Geschichten. Es bewies sich: Die Bücher, unter anderem bei der Edition Roter Drache erschienen, selbst zu lesen, was sehr empfehlenswert ist, ist die eine Seite. Den Verfasser auf einer Bühne zu erleben, eine ganz andere, denn hier entfalten sich die Welten und die humorvoll verstiegene Art seines Denkens noch deutlicher.

Manch ein Text beherrscht der 1971 im Westfälischen geborene Autor auswendig und so trug er aus seinem aktuellen Buch „Das Koboltikum“ einiges frei sprechend vor, wobei nicht nur sein facettenreiches Sprachtalent einmal mehr zur Geltung kam, sondern auch sein mimisches Spiel, mit dem er den verschiedenen Charakteren Stimme UND Gesicht verlieh.

Die neunzig Minuten des Programms vergingen wie im Fluge und während des Signierens der Bücher stellten Gäste im Gespräch fest: „Wir hätten noch einige Stunden länger zuhören können.“ Diesen Satz teilen wir uneingeschränkt, aber alles hat einmal ein Ende. Doch wer weiß: Vielleicht wird Christian von Aster einst ein weiteres Mal Gast auf unser Salon-Bühne sein.“

Zum Fotoalbum zur Veranstaltung folgen Sie bitte diesem Link.

Bildnachweis: M. Kruppe
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„101 Stimmen für Hähle“: Wir sagen Dankeschön!

So nachdenklich der Hintergrund stimmen mag, so warmherzig, fröhlich und erfolgreich war mit Einnahmen in Höhe von 263,72€ zugunsten Andreas Hähles die gestrige Spendenlesung und Buchauktion aus Beständen des ehemaligen Leipziger Verlages Edition PaperONE im Leipziger Clownmuseum. Eine familiäre, freundschaftliche Gesellschaft war es, die da gestern der ein oder anderen Anekdote des Verlagschefs Oliver Baglieri zwischen der beschwingten, verrückten und bisweilen aberwitzigen Auktionsmoderation Volly Tanners folgte, der seinerseits Bücher – einzeln und im Paket – versteigerte, aus denen Mona Krassu, Michael Schweßinger und M. Kruppe Textauszüge vortrugen.

Wir bedanken uns ganz besonders beim Gründer und Leiter des Clownmuseums Hans-Dieter Hormann, aber auch bei Oliver Baglieri, Volly Tanner, den beteiligten AutorInnen und natürlich beim begeisterten Publikum, ohne die allesamt diese denkwürdige Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Großes Dankeschön!

Bildnachweis: Carsten Rothe
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2018: Wir sagen Dankeschön

Mit einer Impression unseres letzten diesjährigen Arbeitstages von der Schlossweihnacht Heidecksburg dürfen wir an dieser Stelle unseren Dank ausdrücken. Ein Jahr 2018 kommt zur Ruhe, welches uns unglaublich viele Eindrücke, Begegnungen, neue Freundschaften, Ideen und Möglichkeiten, aber auch viele wundervolle literarische Veranstaltungen und Bücher brachte. Zu jedem Schritt, jeder neuen Buchperle und jeder Veranstaltung, die für glänzende Augen sorgte, gehörten und gehören neben dem entgegengebrachten Vertrauen kraftvolle und ideenreiche Zusammenarbeiten und Partnerschaften. Um nicht in die Verlegenheit zu kommen, Namen zu vergessen, bedanken wir uns an dieser Stelle ohne Namensnennung bei all unseren Freunden*, Autoren, Künstlern, Kooperationspartnern, Sponsoren und Förderern, Lesern und Genießern, nicht zuletzt aber auch Veranstaltungshäusern, Galerien, Händlern, Marktveranstaltern sowie unseren beiden Partnerinitiativen Lesezeichen e. V. und Corvus e. V..

Es gab und gibt immer wieder Momente, in denen wir dem Erreichten selbst nicht glauben konnten, wie es immer wieder auch Momente der kritischen Auseinandersetzung mit liegengebliebenen Potenzialen gab und gibt. Jede Idee, jedes Gespräch und jeder kleine Rückblick ließ und lässt uns wachsen. Wir gehen sehr reich an neuen Eindrücken in ein ruhiges Jahresende hinein und wünschen all unseren Familien, Freunden, Kollegen, Partnern und Unterstützern ein weihnachtliches Familienfest der Besinnung, Tage der Wärme, ein Silvester unter guten Freunden sowie ein ereignisreiches und literarisches Herzblutjahr 2019.

Mit herzlichen Grüßen,
Ihr(e) Agentur & Verlag Outbird
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Bildnachweis: Alexander Stemplewitz
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*Gemeint sind immer alle Geschlechter.
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Antje Horn in der Geraer Theaterfabrik: ein Rückblick

Mit einer kleinen Verzögerung dürfen wir uns an dieser Stelle nun auch bei bei Antje Horn für den letzten Literarischen Salon 2018 in der Geraer Theaterfabrik bedanken. Antje Horn, jene nicht nur in ihren Geschichten und Märchen weitreisende und weitgereiste Erzählerin aus Jena, war der Einladung des Corvus e. V. nachgekommen und ludt am vergangenen 15. 12. zum Erzählabend „Zwischen Zorn und Zärtlichkeit“ ein. Im familiären Ambiente der einmal mehr stilvoll dekorierten Theaterfabrik stieg Antje nach nur wenigen Worten dann auch direkt ein in einen Abend mit fünf Märchen, die nicht nur allesamt die Zeit außer Kraft setzten, sondern sich zum Teil auch als längere Fabeln entpuppten. So erzählte sie von einem jamaikanischen Fischer, der in seiner Armut eine abschreckend hässliche Frau aus dem Wasser traf und mit ihr und ihrer Entpuppung alle Liebe und allen Reichtum der Welt fand, und dies alles im Zorn des Suffs wieder verlor. Oder vom Hofe des König Artus, auf dem ein Bann lag, den wiederum nur eine beängstigend hässliche Frau auflösen konnte, würde sie von einem ihrer Söhne geehelicht werden. Auch sie entpuppte sich als eine atemberaubende Schönheit, weil der ihr Anvertraute erkannte, dass allein der freie Wille der Frau den Fluch der Hässlichkeit aufzulösen vermochte.

Wir hatten bereits mehrfach die Freude, mit Antje Horn zusammenzuarbeiten, als Agentur Outbird ebenso wie als Corvus e. V., und können an dieser Stelle nur einmal mehr darauf hinweisen, dass ein jeder ihrer Erzählabende eine emotionale Wucht ist, dass ihre Geschichten und ihre starke, lebendige, liebevolle Art des Erzählens immer wieder aufs Neue unter die Haut gehen, und dass sie, jeder sollte unbedingt die Augen danach aufhalten, auch 2019 in Jena wieder das im vergangenen Jahr sehr erfolgreich gestartete und überaus gut besuchte Erzählfestival „Narrare“ organisieren und leiten will.

Wir bedanken uns bei Antje Horn für diesen würdigen und mitreißenden Jahresabschluss, wünschen all unseren BesucherInnen eine besinnliche Weihnachtszeit und freuen uns auf das neue (Bühnen)Jahr 2019.
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Peter Wawerzinek & Florian Günther in der Geraer Theaterfabrik: ein Rückblick

Der Ingeborg Bachmann-Preisträger, Schriftsteller und Performance-Künstler Peter Wawerzinek war uns seit seiner Lesung auf der Literatur- und Kunstburg Ranis 2016 kein unbekannter mehr, dem folgte das Interview in Augabe #5 unseres Magazins für alternative (Genuss)Kultur „Outscapes“ und sein Entschluss, sein kommendes Buch „Geisterfahrt durch Südschweden“ bei der „Edition Outbird“ (Frühjahr 2019) erscheinen zu lassen. Florian Günther hingegen war uns eher als Herausgeber der „Lesbaren Zeitschrift für Literatur – Drecksack“ bekannt. Wir wussten, Günther schreibt Gedichte und einige kannten wir. Dass er aber nicht nur ehrliche Worte auf Papier bringt, ungeschönte Worte, authentische Worte, Worte, die präzise die Realität sezieren, sondern diese auch genauso vorträgt, war uns nicht bekannt.

Mit dem gestrigen Abend des Corvus e. V. in der Geraer Theaterfabrik konnten die Gäste einen der authentischsten Literarischen Salons des Corvus e. V. erleben – voller Witz, Lebenstiefe, Deutlichkeit, in dem Peter Wawerzinek und Florian Günther ein Duett zwischen verstiegenen Romanpassagen und Lyrik „der Straße“, zwischen Humor, Theatralik, Drama und Lebenstiefe abgaben.

Kaum begonnen, hatten Florian Günther und Peter Wawerzinek das Publikum in ihren Bann gezogen und ließen es erst wieder los, als sie den letzten Punkt des jeweils letzten Textes betonten. Knapp zwei Stunden vergingen wie im Flug und man musste sich fragen: „Wo ist die Zeit hin?“
Während Peter Wawerzinek Abschnitte aus „Geisterfahrt durch Südschweden“ und „Trottellumme“ (erscheint ebenfalls 2019 – bei Galiani) in einem faszinierenden Spiel mit Emotionen und dem gefesselten Publikum widergab, führte Florian Günther seine Zuhörerschaft mit lyrischen Stücken aus seinen Büchern immer wieder in abgewohnte Hotels, Gossen und hin zu Charakteren der Straße. Auch blieben die beiden zwischen ihren Lesungen wiederholt in Gesprächen hängen, die Einblicke in Florian Günthers Leben als weltreisender Fotograf und in Peter Wawerzineks „entweder – oder“, Schreiben oder Lieben(können), gaben.

Das Duo Wawerzinek / Günther hingegen ließ nicht einen einzigen Moment des Abschweifens oder der Unaufmerksamkeit zu. Ungeschönte, wahrhaftige Texte, präsentiert von zwei Sympathen, die nichts anderes wollen als zu erzählen, den Menschen etwas von sich mitzugeben, von dem was sie sind, was sie erleben, was sie interpretieren ohne dabei den Anspruch zu haben, verkrampft und auf Teufel komm raus auch noch dem letzen Lesemuffel dazu zu bewegen, eines ihrer Bücher zu kaufen. Zwei Typen, denen es offensichtlich egal ist, wer kauft, wer liest und dabei doch mit Adleraugen darauf achten, dass Literatur Literatur ist und bleibt.

Den Gästen gefiel die Lesung sehr; auch wir als Mitveranstalter konnten nicht zuletzt dem anschließenden Gesprächsabend im privaten Rahmen viele schöne Momente und angeregte Diskussionen entnehmen. Unser Dank gilt neben den Sponsoren und Unterstützern, der Kulturstiftung Thüringen, Theater & Philharmonie Thüringen sowie Thalia Buchhandlung Gera, Peter und Nanna Przetak, Peter Wawerzinek und Florian Günther, den beiden Technikern wie auch den Gästen des Abends.

Bildnachweis: Ralf Schönfelder und M. Kruppe
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Lesetour zu „Darjeeling Pur“: ein Rückblick


Mit der gestrigen Lesung in der Stadtbibliothek Greiz endet die diesjährige Lesetour Tami Weissenbergs zu seinem im Juli in unserer „Edition Outbird“ veröffentlichten Buch „Darjeeling Pur„. Tami Weissenberg hatte damit die Gelegenheit, in Chemnitz, Gera, Karlsruhe, Leipzig, Jena, Dresden, Hainichen, im schweizerischen Aarau und in Greiz auf durchweg interessierte und angesichts des harten Stoffes häuslicher Gewalt zutiefst betroffene Menschen zu treffen. Zu und nach jeder Lesung entspannen sich angeregte Diskussionen, aus jeder Lesung nahmen unsere Gäste mit ihren zahlreichen Buchkäufen dieses wichtige Thema – Gewaltschutz für Männer – tiefer in die Mitte der Gesellschaft mit. Und unterstütz(t)en damit nicht zuletzt die von Tami Weissenberg und zahlreichen Fachleuten in Plauen betriebene Gewaltschutzwohnung. Als Verlag dürfen wir uns neben den vielen interessierten Gästen und LeserInnen bei Frank Scheinert, den Stadtbibliotheken Leipzig, Gera und Greiz, dem Väteraufbruch für Kinder e. V. Karlsruhe, dem Projekt A4, dem Männernetzwerk Dresden sowie dem Verein für elterliche Verantwortung in der Schweiz herzlich bedanken.

2019 werden von Tami Weissenberg neben den vielgefragten zweiten Teil des Buches unter anderem Lesungen in der Opferhilfe Bautzen sowie vor großem Publikum zum Kirchentag in Dortmund zu erwarten sein.
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„Whisky & Stories“ in Meiningen: ein Rückblick

Wir dürfen uns an dieser Stelle für die großartige Zusammenarbeit und den sehr unterhaltsamen Herzblutabend „Whisky & Stories“ im Rahmen des „Märchen- und Sagenfestes“ in der Meininger Stadtbibliothek bedanken. Obgleich Antje Horn aus gesundheitlichen Gründen verhindert war und fehlte, zog ihre Erzählkollegin Suse Weisse aus Potsdam von Anfang an das Publikum mit großartigen Geschichten zwischen verschmitztem Humor und morbider Weisheit aus Schottland, Irland und der Bretagne auch alleine in ihren Bann. Die rund zwanzig Gäste genossen die Auswahl internationaler Whiskys zu den dargebotenen Erzählungen und irischem Liedgut mit großem Interesse.

Unser Dank gilt neben der fabelhaften Erzählerin Suse Weisse für ihren gut zweistündigen Schatz an wundervoll berührenden Geschichten und Antje Horn für die Organisation insbesondere der Leiterin der Stadtbibliothek Sylvia Gramann. Die Zusammenarbeit war ausgesprochen freundlich und unkompliziert, die Unterbringung ganz wunderbar. Wir freuen uns auf eine weitere Zusammenarbeit. Vielen herzlichen Dank!
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