Buchmesse-Mitschnitt zur „Outbird-Lesenacht 2017“ online

Wenngleich die Verarbeitung vergleichsweise lange gedauert hat, freuen wir uns riesig über den nunmehr online stehenden Zusammenschnitt der „Outbird-Lesenacht“ anlässlich der Leipziger Buchmesse 2017 im Beyerhaus zu Leipzig, die gleichzeitiger Tourabschluss der „Sex & Drugs & LiteraTOUR“ war. Unser großes Dankeschön gilt neben den beteiligten Autoren und Musikern sowie dem heimlichen Sponsor „Bulbash“-Wodka zuvorderst Marcel Schreiter, dem Herz und Kopf von „Kirschbaum-Pictures„. Aber lassen wir doch das Video selber sprechen.

In diesem Zusammenhang verweisen wir einmal mehr auf unseren YouTube-Kanal unter diesem Link. Wir wünschen viel Vergnügen!
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Buchvorstellung „WortLand“ Galerie „Raum 16“ Leipzig | Ein Rückblick

Kein „Starkult“, keine Allüren – Ein Leseabend in Leipzig

Hauke von Grimm dürfte nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem unlängst bei „Edition Outbird“ erschienenen Buch „Wortland“ ein Begriff sein und auch der Gast seiner Buchvorstellung Michael Schweßinger ist längst kein Unbekannter mehr. Beide feierten gestern in der Leipziger Galerie „Raum 16“ vor mehr als dreißig Gästen die Rückkehr Schweßingers aus Italien. Während Schweßinger zwischen seinem Textwerk recht deutlich über Jobs im Raubtierkapitalismus, miese Bezahlungen und Arbeitszeiten bar jeder Gesetzlichkeit sprach – sehr berührend zuweilen, sehr unterhaltsam andererseits – las von Grimm aus seinem neuen Buch vor.

Hauke von Grimm wählte seine Texte offenbar bewusst, wenn auch nicht wirklich abgesprochen, wie er zugab. „Michael Schweßinger und ich haben uns vorher nicht unterhalten, es gibt keine Struktur!“ sagte er zu Anfang des gut zweistündigen Programms. Das aber gab dem Abend keineswegs eine negative Note, im Gegenteil. Ob eine Passage über eine Paris-Reise oder die Odyssee durch ganz Europa wegen eines nur im Auto zur Ruhe zu bringenden Kleinkindes, das Thema Reisen war auch Hauke von Grimms Thema und so ergänzten sich beide Autoren wunderbar. Zwischen den jeweiligen Leseparts philosophierten die beiden über Arbeit, System und den Moment, in dem sie sich kennen lernten, werteten den Abgesang des legendären Leipziger Underground Verlages „Edition Paper One“ aus, dessen Niedergang sie begleiteten. Da schwang schon ein Stück Wehmut zwischen den Worten.

Als weiteren Gast holte sich von Grimm seinen Autorenkollegen von „Edition Outbird“, den Thüringer M. Kruppe, auf die Bühne, der in einem gut zehnminütigen Part Gedichte las, die nicht selten bukowskiesk scheinen, wennschon Kruppe diesen Vergleich nur mit einem Stirnrunzeln beantwortet. Er wolle nicht kopieren oder verglichen werden, äußerte er einst in einem Interview. Kurze Geschichten von Außenseitern und Abgehängten gab er zum Besten und ergänzte so das Programm auf seine Weise.

Ein runder Abend zwischen Unterhaltung, Witz und Tragik, Philosophie und Kritik am System. So könnte man die zwei Stunden beschreiben. Besonders zu erwähnen sind neben dem eigentlichen Aspekt, der Literatur auf der Bühne, auch die Gespräche, die vor und nach der Lesung bei Zigarette und Bier entstanden. Die Autoren und die Gäste auf einer Linie, auf Augenhöhe. Auswertungen und Bestätigungen, eigene Erlebnisse, die mit dem Gelesenen wieder in Erinnerung gerufen wurden. Und das ist es, was alle drei Autoren genossen und gelobt haben.

Wir dürfen gespannt sein, denn Hauke von Grimm, Michael Schweßinger und M. Kruppe hecken da etwas aus, so scheints. Und vielleicht hören wir schon im Dezember mehr von dem Trio.
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Sex & Drugs & LiteraTOUR 2017 | Ein Rückblick

Nach der (Sex & Drugs & Litera)Tour ist vor der Tour; was bleibt uns mehr, als mit den abschließenden Worten der beiden die soeben zu Ende gegangene Tour zu würdigen:

„Was soll man sagen? So kurz nach einer Tour ist es schwierig sich auf ein Gefühl zu einigen. Zu vieles geht einem noch durch den Kopf, durch Mark und Bein, durch’s Herz – ganz zu schweigen davon, was einem noch alles so durch den Magen geht – scheiße, war das ne heftige Tour!
Das Pendel von Gut und Böse schlug dabei mehrfach in alle Richtungen aus und ging später ganz verloren, sodass selbst wir nicht mehr genau wussten, was noch alles passieren würde. Von der melancholischen Wärme Wurzbachs zur emotionalen Sachbeschädigung Neustadts. In Pößneck dann ein spontaner Choral mit dem Publikum zu einer ebenso spontanen musikalischen Begleitung. Die Michael Schweßinger-Gedächtnistreppe in Dresden. In Gera das erste Mal, das wir dem Publikum zahlenmäßig überlegen waren. In Greiz dann Totalabsturz: ONE-MAN-STRIP-SHOW im Sitzen!!! Tanzabend mit Kissenschlacht. Später Survival-Nachtwanderung durch den Wald – ohne Bewusstsein. Die Alte Papierfabrik Greiz scheint immer gut für eine neue Story. Als Abschluss erneut Leipzig mit hervorragenden Gästen: Hauke von Grimm (unter anderem auch am Piano. Ein Mann so sympathisch wie vielseitig), Markus Böhme (unglaublich!!!) & Richard Röhnisch (UUUUUUUuuuuuuuunglaublich!) – mit denen es uns eine Ehre war, unser Tourfinale zu begehen.

Wir jedenfalls danken allen Menschen, die diese Tour zu einer wirklich, wirklich wunderbaren für uns haben werden lassen und freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen! Vielen Dank!

Benjamin Schmidt & M.Kruppe“

Wer sich über Kommendes auf dem Laufenden halten will, rufe bitte diesen Link auf, und wer etwas Geduld aufbringt, wird in absehbarer Zeit nicht zuletzt auf unserem YouTube-Kanal den ein oder anderen Mitschnitt zur und aus der Tour anschauen können.

Bildnachweis: Kaya
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Salonnacht Burg Ranis | Ein Rückblick

Wir blicken erfüllt und dankbar auf eine erfolgreiche Salonnacht auf Burg Ranis am vergangenen Samstag zurück, die sehr gut besucht war und das Publikum begeisterte. Den Auftakt machte die achtjährige Charlotte Frensen, die zwei Stücke am Klavier spielte und von Anfang an für Begeisterung sorgte. Anschließend faszinierte Abby Engel mit drei selbst komponierten Songs das Publikum. Die tiefgehende Stimme der sechzehnjährigen Gymnasiastin aus Pößneck sorgt bei all ihren Auftritten für eine melancholische Tragik, die sich in den Gesichtern des Publikums zeichnete. Geschlossene Augen, die genießen und Gesichter, die die Berührungspunkte des Innern durch Abbys Stimme nach außen tragen, waren zu sehen.

Den krönenden Abschluss spielte der „Paganini Pößnecks“, wie aus dem Publikum nach dem ersten Stück an der Geige zu hören war, Welat Gedik. Den Zuhörern stand das Staunen mit dem ersten Ton in Augen. Mit „Czardas“, einer traditionellen ungarischen Musik, „Gavotte“, einem historischen Gesellschaftstanz, und „Auf dem Markt in Marokko“ von der Komponistin Andrea Holzer Rhomberg erntete Welat teilweise frenetischen Applaus. Erst nach zwei Zugaben wurde der junge Virtuose vom Publikum entlassen.

Den zweiten Teil des Abends bestritt Moderator, Autor und Rezitator M. Kruppe aus Pößneck selbst. Ob Gedichte von Heinz Erhard oder Jim Morrison, Prosa von Charles Bukowski oder aus der eigenen Feder, Kruppe verstand es einmal mehr, das Publikum zu unterhalten. Begleitet vom Pößnecker Musiker Stephan „Recke“ Kretzschmann (Gitarre, Mundharmonika und Gesang) rundete dieser Teil den Abend gelungen ab.

Mit großem Zuspruch wurde nicht zuletzt von den Genießern unserer erlesenen Whiskys an diesem ersten Salonabend mit kulinarischer Begleitung unsere Auswahl an Reisbällchen verzehrt. Wir freuen uns bereits jetzt auf kommende Salonnächte, die wir mit voranschreitender Planung nicht zuletzt hier ankündigen werden. Dem begeisterten Publikum wie einmal mehr auch dem Projektmanager des Lese-Zeichen e. V. Ralf Schönfelder sprechen wir unseren herzlichen Dank aus – gerne bis bald!

„Outscapes“-Magazin beim Amphi-Festival

Wir dürfen uns an dieser Stelle nochmals aus- und eindrücklich bei Dr. Mark Benecke bedanken, der im Rahmen seines umfassenden Interviews nicht nur die wesentlich höhere Auflage unseres Magazins #4 sponserte, sondern mal eben auch 500 Exemplare am vergangenen Wochenende auf dem Kölner Amphi-Festival unter den 12.500 Besuchern verteilte.

Tausend Dank!

Bildnachweis: Ines Benecke

Outbird Paradise | Ein Rückblick

Wir hatten vor Kurzem mit dem Beginn unserer Outbird-Salonabende auf „Outbird Paradise“ an einem wunderschönen Thüringer Örtchen hingewiesen. Umgeben von Wiesen, Feldern und Wasser, fand am vergangenen Wochenende ein fantastisches, besuchermäßig kleines Freiluft- und Freundeskreisevent statt, dass in seiner fröhlichen Abgeschiedenheit tatsächlich seinesgleichen sucht.

Autor und Rezitator M. Kruppe und die Pößnecker Songvirtuosen Down From The Sky eröffneten das kleine Privatfestival mit einer deftigen, humorvollen Lesung aus diversen literarischen Schmuckschatullen und geradlinigen Herzschlagsongs, dass es im Grunde gar keinen anderen Weg als den nahtlosen Übergang dieser musikalischen Lesung in eine umfeierte Jam Session und spätere Party gab.
Wie auch der erste, so waren auch die anderen Nächte sehr lang, und insbesondere der Samstag und Sonntag waren wundervoll musikalisch umrankte Festtage mit unzähligen Fröhlichkeiten, Gesprächen, Irrwitzigkeiten, musikalischen Burnern, Tanzenden und Badenden und Genussfreuden. Wir waren von Herzen gern dabei und kommen garantiert wieder! Und jene von uns, die leider nicht übers Wochenende bleiben konnten: nächstes Jahr ist noch ein Jahr 🙂

Vielen herzlichen Dank!

20. Thüringer Literaturtage auf Ranis – ein kurzer Rückblick

Wir bedanken uns aufs Herzlichste beim Thüringer Lese-Zeichen e. V. und insbesondere Projektmanager Ralf Schönfelder für unsere diesjährig erste Teilnahme an den Thüringer Literaturtagen auf Burg Ranis. Es waren Tage voller lebhafter Impressionen, literarischem Input, performativer Perlen und nicht zuletzt unzähligen Begegnungen an einem der schönsten Orte Thüringens.

Ralf Schönfelder und Team haben Großes geleistet: ob Feridun Zaimoglu mit seinem neuesten Werk „Evangelio“ im Rahmen des MDR Kultur – Café´s, Kinga Toth und Ulf Stolterfoht mit experimenteller Poesie und unfassbar intensiver (Stimm)Performance, ob scharfsinnig-gewitzte Literaturkritik mit Dennis Scheck, Lesung mit Schauspielerin Andrea Sawatzki aus ihrem 2016 erschienenen Buch „Ihr seid natürlich eingeladen“ oder – nicht zuletzt – „Ausguck Thüringen“ mit der Lesung unseres „Edition Outbird“ – Autoren M. Kruppe und seinen Kollegen Kathrin Groß-Striffler und Marius Koity – das Programm hatte für jeden Literaturbegeisterten etwas zu bieten und war überaus gut besucht. Sehr gern kommen wir wieder, sehr gern dürfen wir an dieser Stelle auch für die unglaublich engagierte Arbeit des „Lese-Zeichen e. V.“ werben, der sich jederzeit über Zuwachs und Unterstützung freut.

Neben Ralf Schönfelder und seinen Kollegen* gilt unser Dank auch unserem eigenen Team – dem rastlosen M. Kruppe, aber auch Benjamin Gebauer und Freundin sowie Benjamin Heinze, nicht zuletzt aber auch unseren zahlreichen Kunden, unter denen viele erstmals ihre Begeisterung für unsere erlesenen Whiskys (Rums, Wodkas…), Bücher, Hörbücher oder andere Schönigkeiten entdeckten. Vielen herzlichen Dank, wir kommen sehr gerne wieder!

Bildnachweis (beide oberen Bilder): Lese-Zeichen e. V. / Mario Osterland

*Gemeint sind – selbstverständlich – immer alle Geschlechter.

Genusskultur: gelungener Auftakt auf Burg Ranis

Wir freuen uns sehr über den gelungenen Auftakt unserer Gästeversorgung zum gestrigen, hochkarätigen Literarischen Salon „Tatort Villa: Der Krimiabend“ mit den Autoren Gregor Weber, seines Zeichens auch saarländischer Tatort-Kommissar, Melanie Raabe, deren Buch „Die Falle“ derzeit in Amerika verfilmt wird und dem Leipziger Erfolgsautoren Ulf Torreck auf Burg Ranis.

Unser Verkaufsstand bot einen umfassenden Einblick in unser Literaturangebot und Getränke, unter denen unsere „exotischen“ Spirituosen wie bayerische, französische und japanische Whiskys auf ausnehmend gute Resonanz stießen. Wir bedanken uns in dem Zusammenhang insbesondere und ganz herzlich beim Veranstaltungsmanager des „Lese-Zeichen e. V.“ Ralf Schönfelder – vielen Dank, wir kommen sehr gern wieder!

Begeisterte Häftlinge: SDL-Lesung am 21. 03. 2017

Bevor wir uns einer ausführlichen Auswertung der bisher sehr erfolgreichen, von Outbird gesponserten „Sex & Drugs § LiteraTour“ widmen, teilen wir an dieser Stelle mit Freuden die Resonanz zur Lesung in der Justizvollzugsanstalt Hohenleuben, die maßgeblich durch das hohe Engagement der Bibliotheksleiterin zu Greiz, Corina Gutmann, zustande kam. Ihr wie den von der Lesung begeisterten Inhaftierten sprechen wir an dieser Stelle unseren herzlichen Dank aus!

Zum Artikel der Ostthüringer Zeitung zur Veranstaltung folgen Sie bitte diesem Link.