Ein Dankeschön in Corona-Zeiten

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich für die vielen Buchbestellungen und damit NeukundInnen bedanken, die seit Beginn der Corona-Krise zu unseren zahlreichen BücherfreundInnen hinzukamen, indem sie in unserem Verlagsshop bestellten. Gerade in dieser Zeit ist es so wichtig, die direkten Wege zu nutzen und abseits großer Internetmonopolisten zu bestellen – bei Buchläden, Verlagen oder gar AutorInnen direkt. Weil es hilft, unsere so wichtige Kultur zu unterstützen, zu stärken und zu bewahren.

Vielen lieben Dank!
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(Alternativ)Kultur & -literatur in der Corona-Krise: Welche Hilfe geleistet werden kann

Es ist kein Geheimnis mehr, dass sich die aus der Corona-Pandemie resultierenden Einschränkungen nicht nur erheblich auf die Wirtschaft auswirken werden, sondern insbesondere auch zu massiven Einschnitten bei Kulturschaffenden führen. Veranstaltungen werden abesagt, Häuser bleiben leer, Gagen fallen weg, Buchhandlungen schließen, der Buchgroßhandel fährt seine Bestellungen bei den Verlagshäusern zurück und und und. Natürlich werden täglich neue Informationen veröffentlicht, welche Hilfemöglichkeiten der Staat oder die einzelnen Bundesländer auflegen, und natürlich kursieren entsprechende Petitionen, nichts desto trotz ist der eintretende Schaden nur zu einem Teil aufzufangen.

Aus diesem Grund möchten wir noch einmal mit wenigen Worten auf die Möglichkeiten hinweisen, die jede(r) FreundIn von Literatur und Kultur nutzen kann (und sollte!), um Hilfe zu leisten und für einen Erhalt dieser vielfältigen Kulturlandschaft mit beizutragen. Wir verzichten an dieser Stelle bewusst auf Linksammlungen und konzentrieren uns auf das Wesentliche:

  • Schaut bei den Locations & Kulturvereinen bei Euch vor Ort, welche Unterstützung sie brauchen können und spendet, was und wo gespendet werden kann.
  • Kauft und / oder bestellt Eure Bücher, CD´s, Kunstdrucke nicht bei großen Versandhäusern, sondern entweder direkt bei den AutorInnen, Musikern, KünstlerInnen oder bei deren Verlagen, Labels oder in unabhängigen Läden / Buchhandlungen.
  • Einige Buchhandlungen (wie beispielsweise die Buchhandlungen „Kleinschmidt“ aus Hof oder „Drachenwinkel“ aus Saarlouis) bieten ab sofort mobile Dienste an. Nutzt diese.
  • Einige KünstlerInnen (wie beispielsweise Christian von Aster, Hanna Linn Hava oder M. Kruppe) haben Profile bei Projektplattformen wie „Patreon“ oder „Steady“ inne, wo man aus verschiedenen Fanpaketen eine monatliche Unterstützung auswählen und diese KünstlerInnen supporten und den eigenen Kulturkonsum erweitern kann.
  • Manche Verlage und AutorInnen bieten regelmäßige Livestreams an oder betreiben YouTube- und Instagram-Kanäle und bieten Newsletter an: Nutzt und verbreitet diese Dienste und Postings.
  • Und überhaupt: lest mehr Bücher, hört mal wieder eine neue CD, hängt Euch einen Kunstdruck an Eure wahrscheinlich noch viel zu weiße Wand. Und verschenkt diese Dinge an Eure Lieben.

Wir als kleine(r) Agentur und Verlag sagen stellvertretend für alle Kulturschaffenden Dankeschön und freuen uns natürlich ebenfalls über jede Bestellung, die direkt bei uns eingeht. Vielen herzlichen Dank!
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Ein paar persönliche Worte zum Jahresende

Ihr Lieben,

ganz offensichtlich steht Weihnachten vor der Tür und auch in diesem Jahr steigt gegen Ende des Jahres noch einmal die Aufgabenvielfalt kräftig in die Lüfte auf. So geht es morgen für drei Tage auf unseren letzten, den wundervollen Weihnachtsmarkt auf der Rudolstädter Heidecksburg.

Outbird – als Agentur und Verlag – ist und wäre nichts ohne all jene, die ihre Worte, ihr Herzblut, ihre Tatkraft und vieles mehr einbringen würden. Ganz egal, ob bei der Geburt eines Buches, auf einem der wunderschönen Genuss- und Kulturmärkte, einer Veranstaltung oder dem Genuss und der Weiterempfehlung eines unserer Bücher. Und mir gefällt die Rolle ziemlich gut, weitgehend im Hintergrund zu bleiben.

2019 war ein kraftvolles, bisweilen forderndes und lehrreiches Jahr, dass es nicht an einigen größeren Lernaufgaben mangeln ließ. So viele Begegnungen mit wunderbaren Menschen, so viele Gespräche, wunderschöne Abende, so viele Ideen. Neue Partnerschaften, sich abzeichnende neue Wege, hier und da immer wieder auch Menschen, die Zuversicht und Einfühlungsvermögen brauch(t)en. Oder wundervolle Menschen wie Andreas Hähle, die viel zu früh von uns gingen. Niemand kann von sich behaupten, fehlerfrei zu sein, und auch ich reflektiere in stillen Momenten immer wieder auch die Ereignisse oder Begegnungen, aus denen Missverständnisse, Lernstufen oder offene Fragen hervorgingen.

Mit Ende 40 ist Weihnachten für mich in erster Linie eine Zeit der Besinnung und Stille, der Familie, der Wege durch die heimatlichen Wälder, eines guten Whiskys mit Freunden, der Erdung und des Ausblicks ins neue Jahr. Ich gehe nicht ohne Wehmut aus diesem Jahr, dass sich so in mich verbissen hatte, als wäre es von einer seltsamen Liebeskrankheit befallen. Aber nun genug der scheinbar ins Merkwürdige abgleitenden Worte…

Ich kann meinen Dank nicht in Worte fassen – dafür, dass es Euch gibt, dass Ihr an mich und meinen Verlag glaubt, dass wir hoffentlich noch viele gemeinsame licht-, mindestens aber kraftvolle Momente haben werden.

Vielen lieben Dank!

Ich wünsche Euch allen eine besinnliche Zeit im Kreise Eurer Lieben. Wir hören und sehen uns ganz bald wieder. Ich freu mich drauf.

Liebe Grüße,

Tristan Rosenkranz

Bildnachweis: Peter Michaelis
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Wir bedanken uns bei Peter Przetak von der Geraer Theaterfabrik für die gute Zusammenarbeit

Nach acht Spielzeiten ist Peter Przetak mit der diesjährigen Sommerpause aus der Theaterfabrik Gera und damit der Theater Altenburg Gera gGmbH ausgeschieden. Peter Przetak als verantwortlicher Theaterpädagoge und Dramaturg begleitete den Literarischen Salon unserer Partnerinitiative Corvus e. V. vor Ort von Anfang an mit hohem Engagement und großer Unterstützung. Przetaks Herangehensweise ist von Humanismus, großem Einfühlungsvermögen, umfassender Menschenkenntnis und konstruktiver Kritik getragen; als Dramaturg war und ist er authentisch, offen, ideenreich und immer wieder auch unbequem in seinen fördernden Ansätzen. Wir blicken mit großer Dankbarkeit auf eine sehr reichhaltige und wichtige Zeit zurück und wünschen ihm und seiner Frau Nanna alles Gute auf ihren neuen Wegen. Vielen herzlichen Dank!

Bildnachweis: Ulrike Merkel / OTZ
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Stellungnahme gegen neue Libri-Firmenpolitik

Sprecherkreis der IGUV: Björn Bedey, Maria Frühwald, Karin Timme, Robert S. Plaul (von links).

Libri hat in den vergangenen Wochen damit begonnen, einen Viertel seiner lieferbaren Buchbestände auszulisten. Teilweise wurden nach vorangegangenen größeren Bestellungen diese an Verlage großteils wieder zurückgesandt, teilweise sind einzelne Titel aus kompletten Buchreihen nicht mehr lieferbar. Der Sprecherkreis und Mitglieder der IG unabhängiger Verlage im Börsenverein spricht von systemrelevanten Folgen. Die im nachfolgenden anzitierte und verlinkte Stellungnahme haben wir neben zahlreichen weiteren Verlagen unterzeichnet:

„In den vergangenen Wochen haben viele Verlage verstärkt Remissionen nicht nur von KNV, sondern auch von Libri bekommen – teilweise „bislang unbekannten Ausmaßes“. Gleichzeitig haben sich immer wieder Buchhändler und Endkunden bei Verlagen gemeldet, weil ein eigentlich lieferbares Buch über Libri als nicht lieferbar angegeben wurde. Auf Nachfrage teilten die zuständigen Libri-Einkäufer den betroffenen Verlagen mit, dass es einen Strategiewechsel gäbe und man das Lager von 1 Million auf 750.000 Artikel reduzieren würde.

Neben vielen Backlist-Titeln wurden alle Titel mit einem Ladenpreis von unter 4,90 Euro ausgelistet. Als Alternative bietet Libri an, die betroffenen Titel „über BOD drucken zu lassen. Hier besteht die Möglichkeit Titel auf Nachfrage sofort zu drucken und über Libri auch auszuliefern.“

Eine offizielle Kommunikation zur neuen Strategie gab es bislang nicht, nichtsdestotrotz hat Libri mit den Auslistungen und Remissionen bereits seit mehreren Wochen Fakten geschaffen. Die betroffenen Verlage wurden weder über die Auslistungen noch über die anstehenden Remissionen vorab informiert.

Erste Novitäten wurden gar nicht mehr bestellt oder aktuelle Frühjahrsnovitäten nach wenigen Monaten ausgelistet. Die Auslistungen sind teilweise inhaltlich nicht nachvollziehbar: Da wurden Ferienbücher direkt zu Sommerferienbeginn ausgelistet oder aus einer zehnbändigen Reihe ausschließlich Band Nummer 4. Die Aussage von Libri, es handle sich dabei ausschließlich um unverkäufliche Titel, konnten die Verlage so nicht bestätigen. …“

Hier geht es zur kompletten Stellungnahme.

Bildnachweis: Frederic Schweizer
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Next Step: „Outbird“ wird zur eingetragenen Marke

Selbst bei alternativ ausgerichteter Kreativkultur sollten Werte geschützt werden. In „Outbird“ steckt jede Menge Herzblut, viel Arbeit und das Vertrauen vieler Kreativschaffender drin und nicht zuletzt mit der Entwicklung eines eigenen Verlages wollen wir in Zeiten allzuleichter „Copy + Paste“ – Mentalität vor Mißbrauch unseres Namens und Logos sicher sein. Mit der heute eingegangenen Urkunde ist es nunmehr amtlich: die/der Agentur + Verlag für alternative (Genuss)Kultur „Outbird“ ist mit Wirkung vom 03. 03. 2017 eine eingetragene Marke. Weder der Name noch das Logo dürfen ab sofort in einem auch nur annähernd ähnlichen Zusammenhang verwendet werden. Es sei denn, es geschieht im Zusammenhang mit unseren Aktivitäten und unserer Zustimmung.

Wir freuen uns über diesen wichtigen Schritt und darüber hinaus auf alle Aufgaben und Wege, die auf uns zukommen.