Literarischer Salon Gera: zwei wichtige Schritte

Als Hauptsponsor des Corvus e. V. mit seinem Literarischen Salon in der Theaterfabrik Gera freuen wir uns außerordentlich über zwei positive Entscheidungen, die diesem Projekt eine wichtige Unterstützung bedeuten: Zum Einen wurde heute bekannt, dass der Corvus e. V. als Mitglied in der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur Thüringen bestätigt wurde, zum Anderen erfolgte die Sponsoringzusage der Thalia-Buchhandlung Gera mit 500€.

Stellvertretend sagen wir an dieser Stelle zweimal: Dankeschön!
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Outbird im Interview: Peter Przetak / Theaterfabrik Gera

Als Hauptsponsor ist uns der Vertragsabschluss des Corvus e. V. – Verein zur Förderung alternativer Kunst und Kultur mit der Theaterfabrik Gera zur Realisierung des Literarischen Salons* in Gera eine große Freude. Grund genug, den Leiter der Theaterfabrik Peter Przetak zu seinem Tätigkeitsfeld zu befragen, den Corvus e. V. und dessen Geraer Salonabende näher vorzustellen und einen Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen zu gewähren:

*Mit so spannenden wie hochkarätigen Programmen / Acts wie „leavinghomefunktion“ am 23. 03. 2018, der „Tatort Gera“-Kriminacht mit Simone Buchholz und Max Annas am 07. 04. 2018 , Clemens Meyer und seinem aktuellen Buch „Die stillen Trabanten“ am 04. 05. 2018 oder M. Kruppe und Michael Schweßinger im Rahmen der Thüringer Literaturtage am 02. 06. 2018.
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Ausschreibung des Lese-Zeichen e. V.: Prosa-Werkstatt mit Michael Stavarič

Wir bitten um Weiterverbreitung und Aufmerksamkeit gegenüber der Ausschreibung des Lese-Zeichen e. V.:

„Freitag, 08. Juni 2018 von 10.00 bis 17.00 Uhr auf Burg Ranis

Im Rahmen der sechsten RANISER WORTWELTEN bietet der Autor Michael Stavarič eine Werkstatt für Prosatexte an. Interessierte Autorinnen und Autoren erhalten die Möglichkeit, mit Michael Stavarič an ihren Texten zu arbeiten. Dafür stehen fünf Plätze zur Verfügung. Über die Vergabe der Plätze entscheidet eine fachkundige Jury.

„Romane, wie sie Michael Stavarič schreibt, schreibt gegenwärtig sonst niemand.“ (Frankfurter Rundschau). „Michael Stavarič löst einmal mehr ein, was er sich zu Beginn seines Weges als Lyriker und Erzähler vorgenommen hat: formal und sprachlich mit jedem Buch ein neues erzählerisches Experiment zu wagen.“ (Deutschlandfunk)

Michael Stavarič wurde für seine Arbeit u.a. mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis und dem Österreichischen Staatspreis für Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnet.

Wer sich bewerben möchte, kann bis 31. März 2018 Arbeitsproben (maximal 5 Seiten), sowie einen kurzen bio- und bibliographischen Abriss (maximal 2 Seiten) per E-Mail an das Thüringer Büro für Literatur und Kunst Lese-Zeichen schicken.

Die Teilnahme an der Werkstatt ist kostenfrei.

Die Kosten für die Übernachtung in einer nahegelegenen Unterkunft betragen pro Person und Nacht € 25,-.

E-Mail: ranis@lesezeichen-ev.de“

Vielen herzlichen Dank!
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Architekturen der Leere | Ein Rückblick

Kurz vor dem Weihnachtsfest und wenige Tage vor Ende diesen Jahres veranstaltete am 22. 12. 2017 unser Mitstreiter, der Pößnecker Autor und Veranstalter M. Kruppe, gemeinsam mit dem Leipziger Autoren Michael Schweßinger, Ralf Schönfelder von unserem Kooperationspartner „Lese-Zeichen e. V.“ , dem Verein zur Förderung alternativer Kunst und Kultur „Corvus e. V.“ und uns unter dem Namen „Architekturen der Leere“ seinen Bühnenabschluss zu 2017 (zu einer kleinen Auswahl Impressionen bitte hier entlang). Eingeladen waren der Leipziger Krimiautor David Gray, die beiden Hallenser Autoren und Musiker Axel Kores und Christoph Liedtke,  der Pößnecker Musiker und eine Part der beiden „Down from the Sky“ Stephan Kretzschmann sowie die Hallenser Band „Klinke“.

Den Beginn des Abends zelebrierten M. Kruppe und Michael Schweßinger, die beide abwechselnd eine höchst unterhaltsame Mischung aus Texten, Short Stories und Lyrik vortrugen, während Autorenkollege David Gray zur allgemeinen Erheiterung nicht nur einige Textpassagen aus seinem rasanten Kiezkrimi „Sarajevo Disco“ vortrug, sondern noch einige starke Texte obendrauf packte. Im Anschluss fesselte Axel Kores das Publikum, der kurz zuvor seinen Autorenvertrag bei „Edition Outbird“ unterzeichnete, mit Passagen seines wendungsreichen, rotzigen und voller Punksozialisationen und künstlerischer Sinnsuche steckenden Romans „Verschwendete Jugend“ (erscheint im Frühjahr 2018 bei „Edition Outbird“). Auch Christoph Liedtke, sein Hallenser Autorenkollege, wusste mit seiner substantiellen, pointierten Lyrik zu beeindrucken, nicht zuletzt in der später gemeinsam vorgetragenen rituellen Klangperformance, die sich auf mittels Packband erzeugten Loops aufbaute.

Für die Abrundung des Abends sorgte Stephan Kretzschmann mit Bluesrock-Einlagen, den weit mehr als nur würdigen Abschluss lieferte die Hallenser Post-Punk-Band „Klinke“, die einen unglaublich starken, eigenständigen Sound irgendwo zwischen „Black Mountain“ und „Savages“ in die mittlerweile zum rauschenden Abend voller guter Gespräche übergegangene Lesung einspeiste.

Wir freuen uns, Teil dieser hochkarätigen Veranstaltung alternativer Kultur gewesen zu sein und sagen: gerne wieder!

Zur Veranstaltungsgalerie bitte hier entlang.
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Weltkultur Whisky: (Weihnachts)Marktpremiere in Lauscha

Glücklich und geschafft blicken wir auf das Lauschaer Weihnachtsmarktwochenende und damit unsere mit dem Wintereinbruch in dieser zauberhaften Region zusammenfallende Marktpremiere zurück, zu welcher erstmals eine Auswahl unserer handverlesenen, preisgekrönten internationalen Whiskys in diversen Abfüllungen (siehe auch in unserem Onlinestore) zur Auswahl stand. Der Zulauf war sehr hoch, was nicht nur unsere Bestände erheblich minimierte, sondern fortan auch einige Gaumen verwöhnen wird. Wir bedanken uns neben unserem Kooperationspartner, dem Markstandbetreiber Joachim Pfeiffer aus Rudolstadt, insbesondere bei unseren interessierten und aufgeschlossenen KundInnen.

Herzlichen Dank und Słońce!
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Buchmesse-Mitschnitt zur „Outbird-Lesenacht 2017“ online

Wenngleich die Verarbeitung vergleichsweise lange gedauert hat, freuen wir uns riesig über den nunmehr online stehenden Zusammenschnitt der „Outbird-Lesenacht“ anlässlich der Leipziger Buchmesse 2017 im Beyerhaus zu Leipzig, die gleichzeitiger Tourabschluss der „Sex & Drugs & LiteraTOUR“ war. Unser großes Dankeschön gilt neben den beteiligten Autoren und Musikern sowie dem heimlichen Sponsor „Bulbash“-Wodka zuvorderst Marcel Schreiter, dem Herz und Kopf von „Kirschbaum-Pictures„. Aber lassen wir doch das Video selber sprechen.

In diesem Zusammenhang verweisen wir einmal mehr auf unseren YouTube-Kanal unter diesem Link. Wir wünschen viel Vergnügen!
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Lese-Zeichen e. V.: Ausschreibung zur Lyrikwerkstatt mit Björn Kuhligk

Gern weisen wir nachfolgend auf die Ausschreibung unseres Kooperationpartners „Lese-Zeichen e. V. hin:

„Im Februar veranstalten wir ein Lyrik-Werkstatt-Wochenende mit Björn Kuhligk auf Burg Ranis. Teilnahme & Übernachtung sind kostenfrei! Ihr Dichter: teilt & bewerbt euch! Hier die Ausschreibung:

LYRIK-WERKSTATT MIT BJÖRN KUHLIGK

Samstag, 24. Februar 2018 und Sonntag, 25. Februar 2018 auf Burg Ranis

Der Autor Björn Kuhligk bietet eine Werkstatt für lyrische Texte auf Burg Ranis an. Interessierte Autorinnen und Autoren erhalten die Möglichkeit, mit ihm an ihren Gedichten zu arbeiten. Dafür stehen acht Plätze zur Verfügung. Über die Vergabe der Plätze entscheidet eine fachkundige Jury.

Beate Tröger schreibt in der FAZ über Björn Kuhligks Lyrik: „Freiheits- und klarheitsliebend und sehr gegenwärtig geht es in den auf ihr Handwerkliches hin transparenten, vielschichtigen Gedichten zu.“
Björn Kuhligks aktueller Band „Die Sprache von Gibraltar“ erschien bei Hanser Berlin. Er erhielt u.a. das Grenzgänger-Stipendium der Robert-Bosch-Stiftung.

Die Teilnahme an der Lyrik-Werkstatt sowie die Übernachtung in einer nahegelegenen Unterkunft sind kostenfrei.
Die Werkstatt wird von der Thüringer Staatskanzlei unterstützt.

Wer sich bewerben möchte, kann bis 20. Dezember 2017 Arbeitsproben (maximal 5 Seiten), sowie einen kurzen bio- und bibliographischen Abriss (maximal 2 Seiten) per E-Mail an das Thüringer Büro für Literatur und Kunst Lese-Zeichen schicken.

E-Mail-Adresse: ranis@lesezeichen-ev.de“

Bildnachweis: Achim Wagner
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AutorInnen – Ausschreibung des Lese-Zeichen e. V.

Clara- und Eduard-Rosenthal-Stipendium für Literatur

Im Sinne von Eduard und Clara Rosenthal vergibt JenaKultur seit der Wiedereröffnung des Hauses im Jahr 2009 ein Stipendium im Bereich Literatur/Stadtschreibung mit einer bisher erstaunlichen Resonanz sowie hohen Qualität an Bewerbungen.

Eduard Rosenthal – Jenaer Ehrenbürger, 2-facher Rektor der Friedrich Schiller Universität Jena, Rechtswissenschaftler und Begründer der Thüringer Verfassung – zog 1892 mit seiner Ehefrau Clara Rosenthal und dem gemeinsamen Sohn Curt Rosenthal in die Villa Rosenthal ein. Das Ehepaar übertrug das Haus testamentarisch der Stadt Jena im Jahr 1924.
Heute erinnert der Ort wieder an das politische, gesellschaftliche und kulturelle Engagement der Familie, welche das Leben um 1900 nicht nur in Jena, sondern weit über Thüringen hinaus, nachhaltig geprägt und mitgestaltet hat. Kulturelle Bildung und die Vermittlung sowie der Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur waren dem Ehepaar ein besonderes Anliegen.

Mit dem ab September 2017 neu ausgeschriebenen Clara-und-Eduard-Rosenthal Stipendium für Literatur/Stadtschreibung soll einem/einer Stipendiat/-in die Möglichkeit gegeben werden, sich innerhalb von 12 Monaten ausschließlich der eigenen Arbeit im Bereich Literatur zu widmen. Für eine Bewerbung um das Stipendium sind nationale und internationale Literaten/-innen über 18 Jahren teilnahmeberechtigt. Die Stipendienzeit umfasst den Zeitraum vom 01. 08. 2018 bis zum 31. 07. 2019. JenaKultur stellt in diesem Zeitraum eine möblierte Wohnung im Dachgeschoss der Villa Rosenthal miet- und nebenkostenfrei zur Verfügung. Das Stipendium ist mit EUR 1.000 Euro pro Monat dotiert.

Alle vollumfänglichen Informationen zu den Ausschreibungs- und Bewerbungsmodalitäten stehen auf der Webseite der Villa Rosenthal Jena unter diesem Link zum Download bereit.

Der Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 31. 12. 2017. Spätere Einsendungen können leider nicht berücksichtigt werden.

Bildnachweis: Stadt Jena / J. Hauspurg

Und noch einmal: dankeschön, Mark Benecke!

Wir hatten bereits darüber berichtet, dass Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke Ausgabe #4 unseres „Outscapes“-Magazins aufgrund des mit ihm erschienenen Interviews umfassend unterstützte und beispielweise auf dem „Amphi“-Festival unter dem Festivalvolk verteilte. Dem jedoch nicht genug, dürfen wir uns an dieser Stelle einmal mehr für seine Promotion bedanken – vor Kurzem auf dem „M´era Luna“-Festival in Hildesheim, am vergangenen Wochenende auf der „FaRK“, dem Fantasie- und Rollenspielkonvent im saarländischen Reden.

Vielen herzlichen Dank, Mark Benecke!

(Wer Bücher des humorvollen „Medien“Forensikers kaufen möchte, wird in unserem „Outbird“-Onlinestore fündig.)

Bildnachweis: Ines Benecke