Herzlich willkommen: Holger Much

Wir freuen uns, den Kunstmaler, Grafiker und Illustrator Holger Much bei uns begrüßen zu dürfen. Holger Much hat bereits jetzt die sehr gefühlvolle und wunderbar ergänzende Coverillustration zum im Sommer 2018 erscheinenden Roman Susanne Agnes Fausers, „Lilian“, angefertigt. Holger Much verweist mittlerweile auf eine beeindruckende Vita, arbeitete er unter anderem nicht zuletzt für und mit H. R. Giger, Luci van Org, ASP oder Christian von Aster. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Herzlich willkommen in unserem Verlagskollektiv, Holger!

Bildnachweis: privat.
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Herzlich willkommen: Susanne Agnes Fauser

Als wäre die Leipziger Buchmesse 2018 samt unserer herzlichen und bodenständigen AutorInnenriege nicht schon genug der Aufregung und des Herzblutes, freuen wir uns nunmehr auch noch außerordentlich über unseren Neuzugang Susanne Agnes Fauser. Wir begrüßen Susanne in unserem Kollektiv, eine Schamanin und Heilerin, die im Sommer ihr Romandebüt „Lilian“ veröffentlichen wird. „Lilian“ ist eine dunkle Perle mit einer unfassbaren Tiefe, einem in Teilen psychedelisch anmutenden Plot, der beim Lesen die Zeit außer Kraft zu setzen vermag.

Inspiriert zu der Geschichte ihres Buchs, dessen Inhalt wir an dieser Stelle selbstverständlich noch nicht verraten, wurde sie durch „The Idiot Prayer“ von Nick Cave. Die Atmosphäre des Songs verdichtete sie zu diesem außergewöhnlichen Roman voller emotionaler Poesie. Erfreuliches Nonplusultra des besagten Buches: Die Covergestaltung übernimmt niemand Geringeres als Holger Much, dessen fantastische Handschrift schon zahlreiche Bucheinbände und Tonträger veredelte.

Herzlich willkommen, Ihr beiden!

Bildnachweis: Nina Bauer
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Ausschreibung zum Deutschen Preis für Nature Writing 2018

Gern kommen wir dem Wunsch des Thüringer Literaturrates nach und weisen nachfolgend auf die Ausschreibung zum Deutschen Preis für Nature Writing hin:

„… Mit dem einmal jährlich vergebenen Preis werden Autorinnen und Autoren ausgezeichnet, die sich in ihrem literarischen Werk auf ›Natur‹ beziehen. Der Preis knüpft an die vor allem in den USA und in Großbritannien ausgeprägte schriftstellerische Tradition des Nature Writing an, in der sich Autorinnen und Autoren mit der Wahrnehmung von Natur, mit dem praktischen Umgang mit dem Natürlichen, mit der Reflexion über das Verhältnis von Natur und Kultur und mit der Geschichte der menschlichen Naturaneignung auseinandersetzen. Genreübergreifend findet dabei sowohl essayistisches als auch lyrisches und episches Schreiben Berücksichtigung. Die Thematisierung von ›Natur‹ schließt die Dialektik von äußerer und innerer Natur ebenso ein wie die Auflösung der Grenzen von Kultur und Natur, aber auch die Möglichkeiten oder Probleme des Schutzes von Naturerscheinungen und natürlichem Geschehen. …“

Zum gesamten Beitrag geht es hier entlang.
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Outbird im Interview: Peter Przetak / Theaterfabrik Gera

Als Hauptsponsor ist uns der Vertragsabschluss des Corvus e. V. – Verein zur Förderung alternativer Kunst und Kultur mit der Theaterfabrik Gera zur Realisierung des Literarischen Salons* in Gera eine große Freude. Grund genug, den Leiter der Theaterfabrik Peter Przetak zu seinem Tätigkeitsfeld zu befragen, den Corvus e. V. und dessen Geraer Salonabende näher vorzustellen und einen Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen zu gewähren:

*Mit so spannenden wie hochkarätigen Programmen / Acts wie „leavinghomefunktion“ am 23. 03. 2018, der „Tatort Gera“-Kriminacht mit Simone Buchholz und Max Annas am 07. 04. 2018 , Clemens Meyer und seinem aktuellen Buch „Die stillen Trabanten“ am 04. 05. 2018 oder M. Kruppe und Michael Schweßinger im Rahmen der Thüringer Literaturtage am 02. 06. 2018.
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Outscapes-Magazin #7: Vorschau (inkl. Verlosungen: David Gray „Sarajevo Disco“ & Bianca Stücker „The Glass Coffin“)

Hochverehrtes Lesepublikum, es ist nicht mehr lang hin, und unser Magazin #7 erblickt das Licht der Welt. Einmal mehr mit jeder Menge Herzblut wie einer umfassenden Auswahl an spannenden Köpfen und damit kreativen Erlebenswelten. „Die Art“-Sänger H. Makarios Oley steht ebenso Rede und Antwort wie die dänische Popdiamantin Line Bogh, der weltreisende wie tiefgründige Erzähler Michael Schweßinger, die Fantastikautorin Sonja Rüther, der Krimiautor David Gray… and so on…

Einmal mehr ein, wie wir meinen, reichhaltiges Magazin, was in Kürze erscheint und den spannenden, rasanten sowie nicht zuletzt handsignierten Kiezkrimi „Sarajevo Disco“ wie auch die vor Kurzem erschienene CD „The Glass Coffin“ von Bianca Stücker, die Mark Benecke ganz zutreffend als lässigen Elektro-Hackbrett-Finsterpop bezeichnete, unter unseren NeuabonnentInnen verlost. Also ran an die Tasten und das Magazin geordert und einen der beiden Specials abgefasst! Einmehr mehr gilt: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wir freuen uns auf Euch, bis in Kürze!
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Herzlich willkommen: Jennifer Sonntag & Franziska Appel

Wir begrüßen mit großer Freude und – ob des entgegengebrachten Vertrauens – Dankbarkeit die Autorin, Fernsehmoderatorin und sehbehinderte Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag sowie die in verschiedene inklusive Buch- und Ausstellungsprojekte involvierte Künstlerin und Illustratorin, Agrarökonomin und Forscherin Franziska Appel in unserem Verlag.

Beide wurden bereits mit dem Mitteldeutschen Inklusionspreis „Mosaik“ ausgezeichnet und veröffentlichen unter einmal mehr dem wunderbar unvergleichlichen grafischen Blick und Handwerk Benjamin Schmidts im 2. Quartal das Psychiatrie- und Erwachsenenmärchen „Seroquäl“. „Seroquäl“ greift das Thema Depression auf und folgt der gestalterischen Tradition des Anfang Dezember 2017 von uns veröffentlichten Erwachsenenmärchens „Seelenübertritt„:

„Zu allen Zeiten wurden Märchen erzählt, nicht immer spielen sie im Wald, manchmal spielen sie auch in der Psychiatrie, in urbanen, von Menschen und für Menschen geschaffenen Räumen mit nüchternem Interieur. Es ist ein geschütztes Reich mit nach außen „fast“ undurchdringlichen Pforten, mit angeschrägten Fenster- und Türklinken und ohne andere gefährliche Dinge, die zum Eskapismus im entleibenden Sinne einladen. So bleibt scheinbar nur die Flucht in eine Traumwelt, in der sich Patientenzimmer zu wundersamen Feenbehausungen und Buntstifte zu Zauberstäben wandeln. Das Antidepressivum wird zum magischen Elixier, besitzt aber auch hier eine Ambivalenz, wie man sie aus althergebrachten Märchen kennt.“

Herzlich willkommen, wir sind gespannt auf das Buch und freuen uns auf die Zusammenarbeit!
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Herzlich willkommen: Christoph Liedtke

Wir freuen uns mit Christoph Liedtke auf einen weiteren spannenden Neuzugang, einen Künstler vom Kollektiv „Rhizom Halle-Leipzig„, dem auch unser Autor Axel Kores angehört, und der nicht nur als Bildender und Performancekünstler sowie Musiker auf zahlreiche spannende Projekte verweisen kann, sondern darüber hinaus auch mit substanzieller, feinmaschiger, hochsensibler, fragiler und berührender Lyrik begeistert. Sein Gedichtband „Symmetrie der Risse“, bestehend aus fünf Gedichtzyklen, wird im 2. Quartal bei uns erscheinen.

Herzlich willkommen, Christoph, wir freuen uns auf Dich!

Bildnachweis: Privat
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Vorankündigung März 2018: M. Kruppe „Und in mir Weizenfelder“

Der „Edition Outbird“-Autor der ersten Stunde M. Kruppe hat es wieder getan und rundet somit mit seinem neuen Lyrikband „Und in mir Weizenfelder“ unser spannendes Quartalspensum an Neuveröffentlichungen würdig ab.

Kruppes Herz ist groß und seine Abgründe endlos. Und so ist es nur konsequent, dass sich die oftmals tanzende Lyrik hinter dem gebrochen strahlendhellen Cover „Und in mir Weizenfelder“ Grenzgängen, Ausgestoßenen, Opfern des Krieges, Begierden und tiefen Emotionen, dem Zerbrechen am System und natürlich einmal mehr dem Suff und Sinn des Lebens widmen. Kruppe ist Reibung und unentwegte Suche. Und Kruppe ist Glaube, sonst wäre er nicht der, der er ist.

Seine Lyrik flüstert, tanzt, schreit und kotzt und ist immer wieder eine Empfehlung. In Kürze erhältlich und unter obigem Link bereits jetzt vorbestellbar.
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Vorankündigung März 2018: Tomas Jungbluth & Friends „Apokalyptischer Alltag“

Man sollte sich nicht über das unschuldige Weiß als Covergrundlage hinwegtäuschen lassen: Dieses Buch ist böse. Es ist das sprachstarke Auskotzen von Weltschmerz, der lyrische Rausch der (System)Lügen, ist wortgewaltige Falschheit und der Finger wunder Short Stories, die das massenhafte Seelensterben aufzeigen und keine Hoffnung lassen. Prosa und Lyrik, diese feinklingenden literarischen Zuordnungen, münden hier in ein Tribunal irgendwo zwischen Weltsterben, versifftem Randgruppenblues, blinder Agression und endlos grauem Drogenrausch.

Tomas Jungbluth, das bislang einzige Mal 2010 gemeinsam mit Tristan Rosenkranz in „Fieberherz„, veröffentlicht im Hause „Edition PaperONE“, in Erscheinung getreten, hat seine beiden Autorenfreunde Ron Miller und Jenz Dieckmann (seines Zeichens Herausgeber des bizarren INSIDE Artzines und für das Coverlayout verantwortlich) eingeladen, seine gesammelten Werke der täglichen Apokalypse zu vervollständigen. Herauskommen wird in der zweiten Quartalshälfte dieses Jahresanfangs ein Sammlerstück schwarzer Abgesänge.

Wir sind gespannt drauf.
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Vorankündigung März 2018: Axel Kores „Verschwendete Jugend“

Mit Axel Kores´ Debüt „Verschwendete Jugend“ kündigen wir ein weiteres Buch mit pünktlichem Erscheinen zur bevorstehenden Leipziger Buchmesse an, dass seine Leserschaft in seinen Bann ziehen dürfte. Ein mal schnoddrig, mal hochpräzise, mal rotzig erzählter, rasanter Roman, dessen Plot sich auf des Protagonisten Bloomsteins ebenso obsessive wie nie gelebte Liebe bezieht und drum herum seine Sozialisation im Damals und im Jetzt durchblicken lässt: Einst Punk und Hausbesetzer, lebt der erfolglose Künstler jetzt von Betrügereien, Containern und Gelegenheitsjobs und nimmt immer wieder wechselnde Rollen ein, um seinem einzigen erkennbaren Lebensziel – seiner Jugendliebe Maria – wieder nahe zu kommen, die als Hauptdarstellerin eines Theaterstücks wegen eine Zeitlang in der Stadt weilt.

Wir verraten selbstverständlich nicht, ob es ihm gelingt, und ebenso wenig, ob seine begierliche Liebe Erwiderung findet. Nur soviel sei an dieser Stelle verraten: „Verschwendete Jugend“ ist ein kurzweiliges Prachtstück der Erzählkunst, welches von Kores´ Detailverliebtheit und Sprachkunst ebenso sehr lebt, wie von seinem ganz offenbar reichhaltigen emotionalen Innenleben, welches immer wieder für harte Gänsehautschauer sorgt.

Axel Kores erleben Sie wie auch Michael Schweßinger auf der Leipziger Buchmesse im Rahmen unseres Abendprogramms (Informationen entnehmen Sie bitte diesem Veranstaltungseintrag).
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