Herzlich willkommen: Corina Gutmann

Eine besondere Freude ist uns die fast zeitgleich zum 25jährigen Jubiläum als Leiterin der Greizer Stadtbibliothek eingegangene Vertragsunterzeichnung von Corina Gutmann. Besonders, weil sich Corina Gutmann seit vielen Jahren nicht nur für die Bibliothek und kulturelle Vielfalt ihrer Region engagiert, sondern auch literarisch mit Ostthüringer Häftlingen arbeitet. Als Resultat dieser Arbeit wird Corina Gutmann im 1. Quartal 2019 bei uns die Anthologie „Kopfkino“ herausgeben, die die beste(n) Kurzgeschichten, Prosa und Lyrik Inhaftierter zu ihren Träumen, Sehnsüchten, ihrer Schuld und ihrem Schmerz vereinen wird.

Wir freuen uns sehr über dieses Projekt, weil es einmal mehr die hohe Notwendigkeit unter Beweis stellt, für gescheiterte oder Menschen mit hohem Bedarf an Unterstützung aktiv zu sein. Herzlich willkommen, Corina!

Bildnachweis: Frank Gutmann
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Whisky, Literatur & mehr: kommende Veranstaltungen


Aufgrund der wiederholten Nachfragen dürfen wir Sie an dieser Stelle in Stichpunktform auf unsere kommenden Abende zwischen Whisky & Literatur hinweisen:

in der Chemnitzer Erlebnismanufaktur „Die Schokolade“ am 28. 09. 2018: „Whisky & Words“ mit M. Kruppe

in der Pinsenberghalle Krölpa am 12. 10. 2018: „Whisky & Words“ mit M. Kruppe

in der Chemnitzer Erlebnismanufaktur „Die Schokolade“ am 26. 10. 2018: „Drinks & Stories“ mit Antje Horn

in der Stadt- und Kreisbibliothek Meiningen am 02. 11. 2018: „Whisky & Stories“ mit Antje Horn

im Gewölbekeller der Geraer Museumsstuben am 03. 11. 2018: „Die Literarische Destille“ mit Ralf Schönfelder & M. Kruppe

auf Burg Ranis am 08. 11. 2018: „Die Literarische Destille“ mit Ralf Schönfelder & M. Kruppe

im Kupferhammer im Mühlengrund am 01. 12. 2018: „Whisky & Words“ mit M. Kruppe & exotischer Kulinarik

Die Tickets entnehmen Sie den jeweiligen Links. Weitere Termine sind in Planung. Wir freuen uns auf Sie!
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Herzlich willkommen: Edek Rose

Wir heißen in unseren Reihen herzlich Edek Rose willkommen, der mit einer Sammlung rauher, bissiger, gewaltiger, verstörender, substantieller, kritischer Texte irgendwo zwischen Prosa und Lyrik und irgendwo im Spannungsfeld Baudelaires aufwartet, die sich beim Lesen festsetzen und nicht wieder loslassen. Sein Stoff schlägt in die Magengrube, elektrisiert und bügelt unsere Sichtweisen gegen den Strich.

Wir haben die Freude, gemeinsam mit ihm im ersten Halbjahr 2019 sein erstes Buch zu realisieren. Wir sind gespannt drauf.
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Herzlich willkommen: Andreas Hähle

Mit seinem Manuskript „Wahnsignale“ ließ uns der gestandene Autor, Songtexter, Redakteur, Redakteur, Redner und Dramaturg Andreas Hähle einen Roman zukommen, der schon beim ersten Querlesen einen erzählerischen Sog offenbarte, der sich in seiner Nachdenklichkeit, der aufscheinenden Lebenstiege und seinem sprachlichen Sound festsetzte und uns nicht mehr losließ. Zitat aus Andreas Hähles Kurzbeschreibung von „Wahnsignale“:

„… Statt der versprochenen blühenden Landschaften begannen Glaspaläste die wenigen Mutigen auszukehren, die sich mit kleinen Läden übers Wasser zu halten versuchten. Keine gute Zeit für die Menschen in diesen Breiten. Keine gute Zeit für Freiheit. Was geschieht, wenn man sich zwischen zwei Stühle setzt, die einstige Freiheit der DDR nach der friedlichen Revolution bewahrend und sich mit den neuen Gegebenheiten arrangierend? Die Seele zerreißt, das Böse gewinnt Oberhand. Der Wahn befällt die Menschen und Freiheit bedeutet nun, seinen Signalen zu folgen. Manche überlebten es körperlich, geistig und seelisch kaum jemand. Auch nicht der Held dieses Romans. Er folgt dem Ruf des Bösen und die neue Gesellschaft lässt ihn gewähren, mehr noch, fast befördert sie ihn und er erkennt schnell, dass das Böse deshalb nicht erkannt werden kann, weil es zur neuen Gesellschaft gehört wie das sprichwörtliche Salz in der Suppe. Und so beginnt eine Reise durch das Seelenleben eines Menschen und somit auch in das Seelenleben einer zerstörten und zerrissenen Gesellschaft, die einige Jahrzehnte später in Aggression und Fremdenhass münden wird. Aber davon erzählt der Roman nichts. Man kann es nur ahnen in diesem Psychogramm einer verlorenen und immer mehr schwindenden Freiheit. …“

Wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns auf die Zusammenarbeit. Herzlich willkommen, Andreas!
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Herzlich willkommen: Frank Hildebrandt

Frank Hildebrandt, den wir an unserem Messestand der Leipziger Buchmesse 2018 als sympathischen Denker der stillen Töne kennenlernten, greift zahlreiche philosophische Fragen um Ethik und Moral in einer wunderbar leichten Sprache auf. Er tritt in ein inneres Zwiegespräch, nimmt Gedanken auf und folgt ihnen, um schließlich in konzentrierte Aphorismen zu münden. Zitat aus dem Vorwort:

„In seinem Buch Gedankenspiele, dem vorliegenden Band, nimmt der Berliner Autor Frank Hildebrandt seine Leser mit auf eine Reise, auf der er alte und immer wieder neue Fragen stellt: Was ist der Mensch? Wie sollen wir leben? Was ist gut und wie erkenne ich das Gute? Wo beginnt meine Freiheit und wo ist sie zu Ende, da sie auf die der anderen trifft?

[…]

Darf ich jeden Menschen begehren? Kann man einen Menschen einfach der Lüge bezichtigen? Kannst du dir vorstellen, einen Menschen wegen seiner Schwächen zu lieben? Und: Ist das, was ich wahrnehme, wirklich wahr?“

Wir freuen uns gerade in heutigen Zeiten über diese so reichhaltige wie fast spielerische Möglichkeit, den inneren Moralkompass zu hinterfragen. Herzlich willkommen, Frank Hildebrandt!
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In Kürze erhältlich: Outscapes-Magazin #9

Mit der frühmorgendlich kühlen Spätsommerluft weht in Kürze auch die mittlerweile neunte Ausgabe unseres „Outscapes“-Magazins für alternative (Genuss)Kultur heran. Unbeabsichtigter, weil aus dem Fluss der Redaktionsarbeit heraus entstandener Themenschwerpunkt: Sensibilität. Interviews mit der Schamanin und Romanautorin Susanne Agnes Fauser zu ihrem fesselnd-dunklen Debüt „Lilian„, mit der Künstlerin Andrea Cochius zu ihrer Position, wir alle bräuchten mehr Verletzlichkeit, mit Tomas Jungluth ob seiner sprachgewaltigen Novelle „Kammerflimmern“ einer zerstörerischen Borderline-Liebesbeziehung, geben dem Thema ein Profil. Aber auch die preisgekrönte Krimiautorin Simone Buchholz, das Multitalent Tommy Krappweis, der Filmemacher Pablo Mattarocci, der Fotomanipulateur Martin Geisler, Kruppes neue Kolumne sowie einige spannende Rezensionen sind zu entdecken… wie einiges mehr.

Bestellt oder gar abonniert werden kann das Magazin ab sofort in unserem Onlinestore unter diesem und diesem Link – mit dem Hinweis, dass wir unter den ersten NeuabonnentInnen die beiden obengenannten Bücher „Lilian“ und „Kammerflimmern“ von Susanne Agnes Fauser und Tomas Jungbluth der Edition Outbird verlosen.

Herzlich willkommen und vielen Dank!
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Vorankündigung September 2018: Susanne Agnes Fauser „Lilian“

Wenn man bedenkt, dass „Lilian“ Susanne Agnes Fausers Debüt ist, vermag man die Welt nicht mehr verstehen. Man meint, dieser ebenso starken wie dunklen Romanperle viele Jahre literarische Reifung entnehmen zu können, deren Handlungsstränge sich allesamt einer tiefer kaum vorstellbaren und alle (inneren) Grenzen überwindenden Liebe annähern, die mit einem brutalen, bis weit in die Geschichte hinein unergründlichen Angriff ihr jähes, für die Protagonistin Lilian kaum zu verarbeitendes Ende findet.

Lilian„, dessen Cover der begnadete Illustrator Holger Much gestaltet hat, ist Spurensuche, innigste Liebe, Hochspannung, Sprachgewalt, Fesselung und Gänsehaut; umso größer ist unsere Vorfreude auf diesen Ende des 3. Quartals erscheinenden Stoff. „Lilian“ kann unter diesem Link bereits jetzt vorbestellt werden.
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„Edition Outbird“ begegnen: eine Terminvorschau

Für die Möglichkeit einer Begegnung und des Austausches mit unserem Verlag und dessen MacherInnen und AutorInnen möchten wir schon früh eine Aussicht auf die kommenden Termine geben (weitere Termine in Planung). Wir sind uns sicher, dass Ihnen der ein oder andere Termin gefallen dürfte und wir uns bei einem Gespräch kennenlernen können:

    • am 09. 09. 2018 präsentieren wir uns im Rahmen von „Dresden (er)lesen“ auf Schloss Albrechtsberg zu Dresden
    • am 29. 09. 2018 können Sie uns bei der „Buchmesse Eselsohr“ in Wesel treffen
    • am 17. 11. 2018 sind wir auf der Leipziger Bücherschau in der zentral gelegenen Industrie- und Handelskammer vertreten
    • vom 21. bis 24. 03. 2019 nimmt unser Verlag einmal mehr an der Leipziger Buchmesse teil
    • am 01. 06. 2019 letztendlich laden wir ganz herzlich zu unserem Verlagsfest im Franzenshof Pößneck ein
    • zu einem noch offenen Termin nehmen wir 2019 zum zweiten Mal an der Lichtensteiner Bücherschau teil

Wir dürfen jedoch noch um Geduld hinsichtlich des Buchmesse- sowie des Abendprogramms zu unserem kleinen, familiären Verlagsfest bitten. Für ausführlichere Informationen empfehlen wir Ihnen einen regelmäßigen Kalendercheck oder das Abonnement unseres Newsletters auf dieser Seite (linke Menüspalte).

Wir freuen uns auf Sie!
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Herzlich willkommen: Peter Wawerzinek

Wir freuen uns mit Peter Wawerzinek über einen Neuzugang in unserem AutorInnenkollektiv, der nicht nur zahlreiche Stipendien und Preise wie beispielsweise den renommierten Ingeborg-Bachmann-Preis verliehen bekam, sondern nicht zuletzt auch ein begnadeter Erzählkünstler ist. Mit seinen beiden überaus ehrlichen wie tiefgreifenden Romanen „Rabenliebe“ sowie „Schluckspecht“ erzielte er beispielsweise große Erfolge. Neben ihm gilt unsere Vorfreude seiner im 4. Quartal bei uns erscheinenden Schweden-Novelle, einem Erzählband, der von seinem Schwedenaufenthalt im Frühjahr diesen Jahres sowie seinen Begegnungen im Norden berichten wird.

Lieber Peter, wir freuen uns, Dich bei uns begrüßen zu dürfen!

Wer Peter Wawerzinek life erleben will, möchte sich bitte den 24. 11. 2018 in der Geraer Theaterfabrik vormerken. Hier liest er gemeinsam mit dem Herausgeber des „Drecksack“-Magazins Florian Günther.
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Vorankündigung Juli 2018: Tami Weissenberg „Darjeeling Pur“

Mit einer kleinen Verspätung wird Mitte Juli 2018 nun Tami Weissenbergs romanhaftes Tagebuch „Darjeeling Pur“ bei uns erscheinen, welches die massiven Gewaltwiderfahrnisse aus seiner damaligen Partnerschaft nachzeichnet und aufzeigt. So sachlich Weissenbergs Sprachwelt ist, so unfassbar ist die von ihm geschilderte Brutalität der vielen Übergriffe, die ihn physisch wie psychisch nicht nur nachhaltig schädigten, sondern auch an den Rande des Selbstmords brachten.

Das Buch, zu dem unlängst ein Interview im „Outscapes“-Magazin #8 erschien, für das erste Lesetermine für den 13. 09. 2018 in Gera sowie den 22. 11. 2018 in Greiz bereits feststehen und dessen Coverfotografie Katrin Hetzel anfertigte, ist unter diesem Link vorbestellbar.
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