Bret Easton Ellis – ein Psychogramm

Wie bezeichnet man Bret Easton Ellis´ Literatur? Als Kultautor? Als fesselnd widerlich? Als Junkie-Bestseller? Fakt ist, dass Ellis in seinen Büchern das Leben der oberen Zehntausend in seine Einzelteile seziert – Drogenkonsum, Gewaltexzesse, Sex, Sinnenleere (Ellis selbst bekam zeitweise auf seinen Lesetouren ob seines unkontrollierten Drogenkonsums einen Aufpasser zur Seite gestellt). Mit dem bereits 1985 als Erstling veröffentlichten „Unter Null“ markiert er die Abgründe eines dekadenten „Reichs des Stumpfsinns“, mit dem Wall Street-Serienmörder aus „American Psycho“ avancierte Ellis 1991 zum Kultautor, und in „Glamorama“ skizziert Ellis einen Horrotrip durch das glamouröse New York.

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Bildnachweis: Flavorwire

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