AutorInnen – Ausschreibung des Lese-Zeichen e. V.

Clara- und Eduard-Rosenthal-Stipendium für Literatur

Im Sinne von Eduard und Clara Rosenthal vergibt JenaKultur seit der Wiedereröffnung des Hauses im Jahr 2009 ein Stipendium im Bereich Literatur/Stadtschreibung mit einer bisher erstaunlichen Resonanz sowie hohen Qualität an Bewerbungen.

Eduard Rosenthal – Jenaer Ehrenbürger, 2-facher Rektor der Friedrich Schiller Universität Jena, Rechtswissenschaftler und Begründer der Thüringer Verfassung – zog 1892 mit seiner Ehefrau Clara Rosenthal und dem gemeinsamen Sohn Curt Rosenthal in die Villa Rosenthal ein. Das Ehepaar übertrug das Haus testamentarisch der Stadt Jena im Jahr 1924.
Heute erinnert der Ort wieder an das politische, gesellschaftliche und kulturelle Engagement der Familie, welche das Leben um 1900 nicht nur in Jena, sondern weit über Thüringen hinaus, nachhaltig geprägt und mitgestaltet hat. Kulturelle Bildung und die Vermittlung sowie der Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur waren dem Ehepaar ein besonderes Anliegen.

Mit dem ab September 2017 neu ausgeschriebenen Clara-und-Eduard-Rosenthal Stipendium für Literatur/Stadtschreibung soll einem/einer Stipendiat/-in die Möglichkeit gegeben werden, sich innerhalb von 12 Monaten ausschließlich der eigenen Arbeit im Bereich Literatur zu widmen. Für eine Bewerbung um das Stipendium sind nationale und internationale Literaten/-innen über 18 Jahren teilnahmeberechtigt. Die Stipendienzeit umfasst den Zeitraum vom 01. 08. 2018 bis zum 31. 07. 2019. JenaKultur stellt in diesem Zeitraum eine möblierte Wohnung im Dachgeschoss der Villa Rosenthal miet- und nebenkostenfrei zur Verfügung. Das Stipendium ist mit EUR 1.000 Euro pro Monat dotiert.

Alle vollumfänglichen Informationen zu den Ausschreibungs- und Bewerbungsmodalitäten stehen auf der Webseite der Villa Rosenthal Jena unter diesem Link zum Download bereit.

Der Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 31. 12. 2017. Spätere Einsendungen können leider nicht berücksichtigt werden.

Bildnachweis: Stadt Jena / J. Hauspurg