„Wie Männer Gewalt erleben. Über Gewalt reden – Gewalt überwinden“ | 21. 06. 2018 | Deutscher Evangelischer Kirchentag Dortmung

Wann:
21. Juni 2019 um 15:00 – 18:00
2019-06-21T15:00:00+02:00
2019-06-21T18:00:00+02:00
Wo:
Zelt 13
Rheinlanddamm 200
Dortmund
Innenstadt-West
"Wie Männer Gewalt erleben. Über Gewalt reden - Gewalt überwinden" | 21. 06. 2018 | Deutscher Evangelischer Kirchentag Dortmung @ Zelt 13

Wir werden als Agentur & Verlag Outbird im Rahmen vorliegender Veranstaltung (vorläufige Konzeption) des Deutschen Evangelischen Kirchentags 2019 in Dortmund den Büchertisch mit Tami WeissenbergsDarjeeling Pur“ anbieten:

„Männer sind Täter – oder ihnen wird die Rolle des opferbereiten Helden zugeschrieben. Doch dass auch Männer an Gewalterfahrungen leiden, bleibt weitgehend ein gesellschaftliches Tabuthema. Die Rollenstereotype sitzen so tief, dass es Männern schwerfällt, über diese Erfahrungen zu sprechen. Und dennoch gehört das Erleiden von Gewalt nahezu zu jeder männlichen Biografie. Gewalt wird dauerhaft nur eingegrenzt werden können, wenn auch Männer sprachfähig werden über das Erlittene. Die Veranstaltung soll sensibilisieren, sprachfähig machen und so zu einem weiterführenden Austausch anregen und befähigen.

Folgende Fragen sollen dabei leitend sein:

– Wie kann männliche Gewalterfahrung thematisiert werden, ohne männliche Täterschaft zu
relativieren?
– Wie gehen Männer mit Gewalterfahrung um?
– Warum tun sich Männer so schwer, diese Erfahrung zu artikulieren?
– Wie können Stereotype, die Gewalt als konstitutives Element von Männlichkeit zementieren, überwunden werden?
– Welche Unterstützung brauchen Männer als Opfer von Gewalt?

Angefragte Referenten:

1. Podiumsgespräch: Wie erleben Männer Gewalt und wie gehen sie damit um?

– Roland Hertel, Vorsitzender Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit, Landau in der Pfalz
– Sven Leimkühler, Jungs e.V. Duisburg
– Björn Süfke, Männertherapeut, Bielefeld
– Tami Weissenberg, Autor, Gera

2. Dialog: Wie wird der Konnex von Gewalt und Männlichkeit medial inszeniert?

– Jörg Hartmann, Schauspieler, Berlin
– Dr. Christoph Kucklick, Chefredakteur GEO, Hamburg

3. Input: Theologisch-Ethische Einordnung. Opfererfahrung und Heilwerden

– Werner Schiewek, Polizeipfarrer Evangelische Kirche von Westfalen

Moderation: Thomas Altgeld, Geschäftsführer der Landesvereinigung für Gesundheit in Niedersachsen, Hannover

Künstlerisch-performative Beiträge bilden den Rahmen der Veranstaltung.“

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